Investmentfonds bauten Performance-Plus im Februar leicht aus

Wien (APA) - Die heimischen Investmentfonds haben im Februar wieder mit großer Mehrheit positiv performt. Von 1.566 Fonds mit einer Historie...

Wien (APA) - Die heimischen Investmentfonds haben im Februar wieder mit großer Mehrheit positiv performt. Von 1.566 Fonds mit einer Historie von zumindest einem Jahr verbuchten im Februar 1.447 Fonds eine positive Einjahresperformance. Für 117 Fonds weist die aktuelle Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) ein Minus aus. Ein Fonds verbuchte eine Performance von null.

Im Vergleich zum Vormonat haben die Fonds ihre Performance leicht ausgebaut. Die durchschnittliche Einjahresperformance lag per Ende Februar im arithmetischen Mittel - also ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien - bei 10,93 (Dezember: 10,11) Prozent.

Die beste Einjahresperformance erzielte wie im Vormonat der „Meinl India Growth“ der Julius Meinl Investment GmbH mit einem Plus von 54,48 Prozent. An zweiter Stelle lag der „Espa Stock Biotec“ der Erste-Fondstochter Sparinvest mit einem Plus von 52,74 Prozent. Der Fonds hat damit den „Espa Stock Istanbul“ aus dem selben Haus (plus 50,16 Prozent in der ausschüttenden Variante) auf den dritten Platz verdrängt.

Unter den größten Verlierern fanden sich im Februar einige Rohstoff-Fonds. Die schwächste Jahresperformance von minus 22,73 Prozent weist die VÖIG-Statistik für den „Raiffeisen-Active-Commodities“ aus, gefolgt vom „APM Gold&Resources Fund“ der Semper Constantia Invest GmbH (minus 19,58 Prozent) und vom „Strategic Commodity Fund“ der Spängler IQ Invest GmbH (minus 17,66 Prozent).

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Auf Dreijahressicht konnten die heimischen Fonds im Mittel jährlich 7,14 Prozent zulegen. In diesem Zeitraum finden sich wieder viele Fonds mit einem Fokus auf die Branchen Biotech und Gesundheit ganz vorn.

Die beste Dreijahresperformance weist die VÖIG für den „Espa Stock Biotec“ aus (plus 48,01 Prozent jährlich), gefolgt vom „PIA - Healthcare Stock“ (31,05 Prozent) der Bank Austria-Fondstochter Pioneer Investments Austria und vom „Schoellerbank Global Health Care“ (30,93 Prozent).

Die größten Verluste verbuchten in den letzten drei Jahren Gold- und Rohstoff-Fonds. Die schwächsten Werte weisen der „PIA - Goldstock“ (minus 23,57 Prozent) und der „APM Gold&Resources Fund“ (minus 17,69 Prozent) auf.


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