IS - Miliz ließ im Irak sieben Autobomben gleichzeitig detonieren

Bagdad (APA/AFP) - Bei einer Reihe von Selbstmordanschlägen der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) in der westirakischen Stadt Ramadi ...

Bagdad (APA/AFP) - Bei einer Reihe von Selbstmordanschlägen der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) in der westirakischen Stadt Ramadi sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Jihadisten hätten beinahe zeitgleich sieben mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge hochgehen lassen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es mindestens zehn Tote und 30 Verletzte.

Ziel der Anschläge waren von den Regierungstruppen gehaltene Stadtteile im Zentrum Ramadis, der Hauptstadt der Provinz Anbar. Die Regierungstruppen kämpfen seit Monaten gegen IS-Kämpfer, die die meisten Stadtteile in den Außenbezirken kontrollieren und regelmäßig Sicherheitskräfte im Zentrum der Stadt angreifen.

Nach Polizeiangaben brachen nach den Anschlägen vom Mittwoch in mehreren Gegenden Kämpfe aus. In IS-nahen sozialen Netzwerken hieß es, unter den Selbstmordattentätern seien ein Belgier, ein Syrer und ein Kämpfer aus dem Kaukasus gewesen.

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