Burgenland-Rechnungshof sprach im Vorjahr 77 Empfehlungen aus

Eisenstadt (APA) - Der Burgenländische Landes-Rechnungshof (BLRH) hat bei Prüfungen im Vorjahr 77 Empfehlungen ausgesprochen. Das geht aus d...

Eisenstadt (APA) - Der Burgenländische Landes-Rechnungshof (BLRH) hat bei Prüfungen im Vorjahr 77 Empfehlungen ausgesprochen. Das geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervor. Bei zwei Follow Up-Prüfungen wurde außerdem festgestellt, dass rund 80 Prozent der bei früheren Prüfungsvorhaben abgegebenen Empfehlungen umgesetzt wurden oder sich in Umsetzung befinden.

Im Vorjahr schloss der BLRH fünf Prüfungsberichte ab. Auf eigene Initiative wurden etwa der Rechnungsabschluss des Landes Burgenland 2011 und das Beschaffungswesen des Landes mit besonderem Augenmerk auf Dienstwägen überprüft. Auf Antrag des Landtages befasste sich der Landes-Rechnungshof mit Teilprozessen zum Kauf der BEGAS-Anteile durch die Burgenländische Landesholding.

Rund drei Viertel der 2014 ausgesprochenen Empfehlungen zielten darauf ab, dass öffentliche Mittel sparsamer eingesetzt werden. 23 Prozent betrafen die Handhabung von Rechtsvorschriften und internen Regelungen. Bei lediglich vier Prozent gab die ziffernmäßige Richtigkeit Anlass zu Empfehlungen.

Beim BLRH waren Ende des Vorjahres acht Planstellen besetzt, davon sieben im Prüfdienst. Dem Kontrollorgan stand ein Budget in der Höhe von rund 676.000 Euro zur Verfügung. Ein Großteil der verwendeten Mittel - rund 94 Prozent - entfiel auf Personalausgaben. Für Sachausgaben wurden rund 40.000 Euro verwendet, rund 28.000 Euro machte die Miete für die Büroräumlichkeiten im Landhaus Neu aus.

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