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Rebellen verschleppten Demokratieaktivisten im Jemen

Sanaa (APA/dpa) - Die im Norden des Jemens herrschenden Houthi-Rebellen haben neun Demokratieaktivisten entführt. Sie seien bei einer Plakat...

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Sanaa (APA/dpa) - Die im Norden des Jemens herrschenden Houthi-Rebellen haben neun Demokratieaktivisten entführt. Sie seien bei einer Plakataktion im Herzen Sanaas verschleppt und an einen unbekannten Ort gebracht worden, sagten befreundete Aktivisten der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Die Gruppe wollte demnach an den vierten Jahrestag der blutigen Niederschlagung von Protesten gegen Langzeitherrscher Ali Abdullah Saleh erinnern. Beim „Würdevollen Freitag“ gingen während des Arabischen Frühlings Hunderte Jemeniten am 18. März 2011 gegen Saleh auf die Straße. Das Regime schlug die Aufstände nieder, mehr als 50 Menschen kamen ums Leben. Nach andauernden Protesten trat Saleh Anfang 2012 zurück, das Land steckt seitdem in einer politischen Krise.

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Salehs Nachfolger Abed Rabbo Mansour Hadi versucht derzeit vom Südjemen aus, das Land zu kontrollieren. Der Norden und die Hauptstadt werden von den Houthi-Rebellen beherrscht. Saleh selbst wird von den Vereinten Nationen beschuldigt, die Krise zu schüren.

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