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Fußball: Rapid im Frühjahr Team der Stunde - „Richtig gut gelaufen“

Wien/Wiener Neustadt (APA) - Rekordmeister Rapid ist im Frühjahr der Fußball-Bundesliga bisher die Nummer eins. Die Hütteldorfer holten in d...

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Wien/Wiener Neustadt (APA) - Rekordmeister Rapid ist im Frühjahr der Fußball-Bundesliga bisher die Nummer eins. Die Hütteldorfer holten in den sechs Partien 13 von 18 möglichen Punkten und damit genauso viele wie Leader Salzburg. Die „Bullen“ liegen in der 2015-Tabelle nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den Wienern, den seit dem Herbst bestehenden Neun-Punkte-Polster konnten sie damit halten.

Die Rapidler verbesserten sich dank vier Siegen und einem Remis (1:1 bei Admira) bei nur einer Niederlage (1:2 bei Austria) von Platz vier in die Pole Position im Kampf um den zweiten Champions-League-Qualifikations-Platz. „Ich denke, dass wir im Moment gut drauf sind, das Frühjahr bis auf das Derby richtig gut gelaufen ist“, ist Rapid-Kapitän Steffen Hofmann mit der Punkte-Ausbeute zufrieden. Dem konnte sich Abwehrchef Mario Sonnleitner nur anschließen. „Es waren im Frühjahr bis auf das Derby sehr gute Spiele. Wir hatten sehr gute Phasen, in denen wir die Gegner dominiert und zurecht gewonnen haben.“

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Obwohl schon mehr als ein Drittel der Frühjahrssaison vorbei ist, nur mehr elf Runden zu spielen sind, ist noch lange keine Vorentscheidung im Kampf um die vier fixen Europacup-Plätze gefallen. Deshalb hält auch Sportdirektor Andreas Müller nichts davon, schon jetzt Bilanz zu ziehen. „Es ist momentan nach jedem Spieltag eine Momentaufnahme, die ist jetzt recht positiv, aber es sind noch einige Spiele zu spielen“, sagte der Deutsche.

Von den direkten Europacup-Konkurrenten erweist sich bisher Aufsteiger Altach als härtester Gegner. Die Vorarlberger haben 2015 zwölf Zähler geholt, liegen in der Tabelle punktgleich hinter Rapid (je 42) auf Rang drei. Der Vierte Sturm Graz (38) konnte im Neuen Jahr mit zehn Punkten auch überzeugen. Rückschläge gab es dagegen für den WAC (36 Punkte/6 im Frühjahr) und die Austria (33/7 im Frühjahr). „Wir wissen genau, dass es sehr eng zugeht, da ist jeder Punkt wichtig“, sagte Sonnleitner.

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Die nächste Partie steht für die Hütteldorfer am Sonntag zum Abschluss der 26. Runde in Wiener Neustadt an. Die Niederösterreicher stecken als Vorletzter, nur einen Zähler vor Schlusslicht Admira, zwar im Abstiegskampf, haben im Frühjahr mit acht Punkten aber einen Aufwärtstrend gezeigt.

Mitverantwortlich dafür war neben Neo-Stürmer Philip Hellquist auch Dominik Hofbauer. Der Mittelfeldspieler belebt die SCWN-Offensive. Gegen Rapid wird er besonders motiviert zu Werke gehen, hat er doch eine grünweiße Vergangenheit. Hofbauer wechselte im Juli 2010 vom Aston-Villa-Nachwuchs zu Rapid, wurde von den Wienern aber immer verliehen - an den FAC, St. Pölten und Wiener Neustadt. Im Sommer 2013 ging er fix zu St. Pölten.

Seit Jahresbeginn versucht er wieder in Österreichs höchster Spielklasse sein Glück. 2012/13 hatte er schon für Wiener Neustadt 23 Partien in der Bundesliga absolviert. „Es hat sich nicht viel verändert. Es ist ein familiärer, gut geführter Verein, wo sich jeder wohlfühlt, wo ein großer Zusammenhalt herrscht“, gab Hofbauer Einblick. Diese Saison brachte er es bei fünf Einsätzen bisher auf ein Tor sowie einen Assist. „Er ist sehr variabel einsetzbar, tut uns sehr gut“, ist Coach Helgi Kolvidsson froh, ihn zu haben.

Hofbauer hat neben dem Klassenerhalt ein weiteres persönliches Ziel vor Augen. „Ich wollte unbedingt in der Bundesliga spielen, weil ich im Ausland wieder Fuß fassen möchte und das ist eben nur über die Bundesliga möglich“, erklärte der 24-Jährige. In England hatte er bereits zwischen 2007 und 2010 erste Erfahrungen gemacht. „Da ist ein gewisser Grundstein gelegt worden, was Spielphilosophie, Mentalität und Einstellung betrifft. Das hat mir natürlich sehr gut getan“, erzählte Hofbauer. Wichtig war für ihn aber nicht nur das England-Gastspiel: „Es gibt überall positive Bausteine, die ich mitgenommen habe.“


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