Entgeltliche Einschaltung

Steiermark-Wahlen: Bisher schwächste NEOS-Performance

~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA340 vom 22.03.2015 muss es im dritten Absatz...

  • Artikel
  • Diskussion

~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA340 vom 22.03.2015 muss es im dritten Absatz richtig heißen: In Summe wählten 2.278 Steirer in den 15 Gemeinden am Sonntag „pink“ (nicht: 69.004 Steirer) --------------------------------------------------------------------- ~ Wien (APA) - Die NEOS zeigten am Sonntag bei den steirischen Gemeinderatswahlen ihre bisher schwächste Performance: Mit durchschnittlich 3,30 Prozent eroberten sie nur sechs der 15 Gemeinderäte, für die sie kandidierten. Das war sogar noch schwächer als das Kärntner Ergebnis, wo die Pinken am 1. März 3,82 Prozent kamen im Schnitt der sieben Gemeinden, in denen sie antraten.

Die 3,30 Prozent bei den steirischen Gemeinderatswahlen sind auch ein Stück schwächer als das Steiermark-Ergebnis der NEOS bei der Nationalratswahl mit 3,85 Prozent - wobei bei den Gemeinderatswahlen Graz nicht dabei war. Den Einzug in den Gemeinderat schafften die NEOS nicht vorwiegend in den größeren Städten: In Kapfenberg, Leoben oder Leibnitz schafften sie es nicht, dafür aber in Feldbach und Hartberg - und daneben in Hart bei Graz, Kumberg, Hitzendorf sowie Stubenberg.

Entgeltliche Einschaltung

In Summe wählten 2.278 Steirer in den 15 Gemeinden am Sonntag „pink“ - was gemessen an den landesweit fast 580.000 gültigen Stimmen nur 0,39 Prozent ausmachte. Denn auch in der Steiermark fanden sich nur in einem Bruchteil der Gemeinden - 15 von 286 - NEOS-Kandidaten.

Die letzte der vier heurigen Gemeinderatswahlen brachte den NEOS das schwächste Ergebnis. Vor einer Woche in Vorarlberg kamen sie auf 5,17 Prozent (in vier von 96 Gemeinden), am 1. März in Kärnten auf 3,82 Prozent (in sieben von 132 Gemeinden), in Niederösterreich am 25. Jänner auf 4,15 (in 43 von 570 Gemeinden). Pink-Vertreter gibt es nun in sechs steirischen, fünf Kärntner, 23 NÖ-, vier Vorarlberger sowie vier Salzburger Gemeinden. Die Gemeinderatspremiere in Salzburg vor einem Jahr hatte den NEOS noch ein Durchschnittsergebnis von 11,43 Prozent in vier (von 119) Gemeinden gebracht.

Die bisher größte Zustimmung in den sieben Wahlgängen erfuhren die NEOS bei der EU-Wahl im Mai 2014 mit 8,14 Prozent. In der Premiere bei der Nationalratswahl 2013 hatten sie mit 4,96 Prozent überrascht. Ein Jahr später zogen sie mit 6,89 Prozent in den Vorarlberger Landtag ein.


Kommentieren

Entgeltliche Einschaltung