Anschlag auf Mohammed-Karikaturen-Veranstaltung in USA

Dallas (Texas) (APA/AFP/Reuters/dpa) - Im US-Bundesstaat Texas sind zwei Verdächtige erschossen worden, die offenbar einen Anschlag auf eine...

Dallas (Texas) (APA/AFP/Reuters/dpa) - Im US-Bundesstaat Texas sind zwei Verdächtige erschossen worden, die offenbar einen Anschlag auf eine Ausstellung von Mohammed-Karikaturen verüben wollten. Die beiden Angreifer hätten am Sonntag das Feuer auf das Curtis Culwell Center in Garland eröffnet, in dem die Veranstaltung stattfand, sagten Sicherheitskräfte dem örtlichen Fernsehsender WFAA.

Mitorganisatorin Pamela Geller bestätigte den Anschlag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Ein Polizist habe eine Schusswunde am Bei erlitten und sei ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete der Sender DFW. Die Polizei habe die Umgebung nach Fahrzeugen mit Sprengstoff abgesucht.

Den Berichten zufolge fuhren die beiden Männer vor dem Curtis Culwell Center vor, in dem gerade die „Muhammed Art Exhibit“-Ausstellung zu Ende ging. Sie waren bewaffnet und nahmen einen Sicherheitsbeamten unter Beschuss. Polizisten hätten sodann das Feuer erwidert und die beiden Angreifer getötet.

In einem der Polizeiarbeit gewidmeten Blog hieß es, es gebe mehrere Berichte darüber, dass zwei Sprengsätze in der Umgebung des Curtis Caldwell Center platziert worden seien. An der Veranstaltung in der Nähe von Dallas hatte auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders teilgenommen. In einer Twitter-Mitteilung sprach er von Schüssen in dem Veranstaltungszentrum. Er habe gerade das Gebäude verlassen, nachdem er dort eine Rede gehalten habe.

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Wie es weiter hieß, veranstaltete eine New Yorker Organisation einen Wettbewerb, bei dem ein Preis von 10.000 Dollar (8.900 Euro) für die beste Mohammed-Karikatur ausgesetzt war. Derartige Darstellungen des Propheten werden von vielen Muslimen als beleidigend empfunden.


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