Griechischer Minister - IWF ist unnachgiebig in Verhandlungen

Athen (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt bei den Verhandlungen mit Griechenland nach den Worten von Arbeitsministe...

Athen (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt bei den Verhandlungen mit Griechenland nach den Worten von Arbeitsminister Panos Skourletis am wenigsten Entgegenkommen. Der IWF halte unnachgiebig an seinen Forderungen nach Arbeitsmarktreformen fest, inklusive Rentenkürzungen und Massenentlassungen, sagte Skourletis am Montag dem Fernsehsender Mega TV.

Außerdem sperre sich der IWF gegen Pläne der griechischen Regierung, den Mindestlohn anzuheben. Die linke Regierung kam mit dem Wahlversprechen an die Macht, die strikte Sparpolitik zu beenden. Sie lehnt Rentenkürzungen ebenso ab wie Gesetzesänderungen, die Massenentlassungen möglich machen würden.

Zuletzt hieß es, bei den Gesprächen Griechenlands mit seinen internationalen Geldgebern über Finanzhilfen habe es Fortschritte gegeben. Der IWF ist nach Skourletis‘ Worten dabei der unflexibelste Partner, „die extremste Stimme in der Brüsseler Gruppe“. Es gebe aber auch besonnenere Stimmen.

Am Montag sollten die Beratungen mit den Vertretern von EU, IWF und Europäischer Zentralbank fortgesetzt werden.

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