„Royal Baby II“: Australien ehrt Prinzessin mit Spende für Beuteltier

Sydney (APA/AFP) - Aus Anlass der Geburt von Kates und Williams Tochter will Australien die seltene Art der Bergbilchbeutler unterstützen. D...

Sydney (APA/AFP) - Aus Anlass der Geburt von Kates und Williams Tochter will Australien die seltene Art der Bergbilchbeutler unterstützen. Die kleine britische Prinzessin erhalte eine feine Bettdecke aus Merinowolle mit aufgestickten Blumen, zudem werde die australische Regierung 10.000 Dollar (7000 Euro) für die Erforschung des Bergbilchbeutlers spenden, kündigte Premierminister Tony Abbott am Montag an.

Das Tierchen mit dem wissenschaftlichen Namen Burramys parvus sei das einzige Beuteltier auf dem Kontinent, das Winterschlaf halte, und es gebe nur noch etwa 2000 Exemplare in der freien Wildbahn, fügte Abbott hinzu. „Ich hoffe, dass die Prinzessin eines Tages Australien besuchen und selbst einen Bergbilchbeutler halten kann“, sagte Abbott, ein bekennender Monarchie-Fan.

Bis 1966 war angenommen worden, dass die Bergbilchbeutler ausgestorben waren. Die kleinen Kreaturen passen in eine menschliche Hand und wiegen nur 45 Gramm. Unterdessen warteten Anhänger des britischen Königshauses am Montag weltweit weiter auf die Bekanntgabe des Namens von „Royal Baby II“, das am Samstag geboren worden war.

Die BBC verwies darauf, dass der Name des Mädchens der Tradition zufolge erst bekannt gegeben werde, wenn die Queen ihre Urenkelin gesehen habe. Da sich Königin Elizabeth II. in Norfolk aufhalte, müssten die Untertanen möglicherweise noch bis Dienstag warten, bis das Geheimnis gelüftet werde.

Bei den Wettbüros waren Alice und Charlotte die großen Favoriten. Aber auch Victoria, Olivia und Elizabeth standen hoch im Kurs. Einige Zeitungskommentatoren forderten am Montag aber auch, die Herzogin und der Herzog von Cambridge sollten ihr zweites Kind Diana nennen, nach Williams 1997 tödlich verunglückter Mutter.

Die Geburt der kleinen Prinzessin sollte am Montag mit 103 Kanonenschüssen begrüßt werden. 62 Salutschüsse sollten am frühen Nachmittag vom Tower in London sowie 41 weitere aus dem königlichen Green Park abgefeuert werden. Anschließend wollten Kate und William mit ihrem Erstgeborenen George und ihrer kleinen Tochter in ihr Landhaus Anmer Hall im Osten Englands fahren.


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