Syriens Opposition hat geringe Erwartungen an Friedensgespräche

Genf (APA/dpa) - Syriens Opposition geht mit geringen Hoffnungen in die neuen Genfer Gespräche über eine politische Lösung für den mehr als ...

Genf (APA/dpa) - Syriens Opposition geht mit geringen Hoffnungen in die neuen Genfer Gespräche über eine politische Lösung für den mehr als vierjährigen Bürgerkrieg. „Das werden reine Beratungen sein und nicht mehr“, sagte der Vize-Präsident des Oppositionsbündnisses Nationale Syrische Koalition, Hisham Marwa, einer Presse-Agentur. „Meine Erwartungen sind sehr begrenzt.“

Seit dem Ausbruch des Aufstands gegen das Regime von Bashar al-Assad 2011 sind im Bürgerkrieg mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Auf Einladung des UN-Sondervermittlers für Syrien, Staffan de Mistura, beginnen in dieser Woche in Genf Sondierungsgespräche zwischen Vertretern des Regimes und der Opposition. Sie sollen mehrere Wochen dauern. Einen festen Zeitplan gibt es bisher nicht.

Nach Angaben eines Sprechers der Nationalen Syrischen Koalition wurden rund 40 Delegationen nach Genf eingeladen. Nach UN-Angaben wird De Mistura zunächst Einzelgespräche mit den unterschiedlichen Gruppen führen. Marwa sagte, der UN-Gesandte wolle die Sichtweisen des Regimes und der Opposition kennenlernen. Direkte Treffen zwischen den Konfliktparteien sind zunächst nicht geplant.


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