Palästinenser griff Sicherheitsmann in Ost-Jerusalem mit Messer an

Jerusalem (APA/AFP) - Israelische Sicherheitsleute haben am Montag in Ost-Jerusalem einen Palästinenser nach einer versuchten Messerattacke ...

Jerusalem (APA/AFP) - Israelische Sicherheitsleute haben am Montag in Ost-Jerusalem einen Palästinenser nach einer versuchten Messerattacke angeschossen. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 35-jährige Mann aus dem Flüchtlingslager Shuafat in Ost-Jerusalem leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Den Angaben zufolge griff der Palästinenser an einer Straßenbahn-Haltestelle einen Sicherheitsmann „von hinten“ an, bevor er zu wartenden Israelis weiterrannte. Daraufhin hätten andere Mitglieder des privaten Sicherheitsdienstes Schüsse auf die Beine des Mannes abgegeben und ihn überwältigt.

Israel hatte den Osten Jerusalems während des Sechs-Tage-Kriegs 1967 besetzt und später annektiert. Israel betrachtet Jerusalem als seine „unteilbare“ Hauptstadt, während die Palästinenser den Osten der Stadt zur Hauptstadt eines eigenen Staates machen wollen. Die UNO erkennt die Annexion Ost-Jerusalems nicht an. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.


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