Griechenland - Athen fordert rasche Auszahlung von Krediten

Athen (APA/AFP) - Nach den jüngsten griechischen Zugeständnissen bei den Verhandlungen mit seinen Gläubigern fordert Athen die rasche Auszah...

Athen (APA/AFP) - Nach den jüngsten griechischen Zugeständnissen bei den Verhandlungen mit seinen Gläubigern fordert Athen die rasche Auszahlung der verbliebenen Notkredite. „Die registrierten Fortschritte“ müssten zu einer „Lockerung der Finanzierung der griechischen Wirtschaft“ führen, sagte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Montag.

Am besten noch „heute“ müsse Geld fließen, denn die Wirtschaft des Landes habe „keine Liquidität mehr“.

Mehrere deutsche Medien hatten allerdings am Wochenende berichtet, es sei „abwegig“, sollte Athen noch im Mai auf eine Auszahlung der verbliebenen 7,2 Mrd. Euro aus dem verlängerten Hilfsprogramm hoffen. Seit Donnerstag verhandeln Vertreter Athens und der Troika in Brüssel über einen Ausweg aus der Krise. Nachdem Regierungschef Alexis Tsipras ein neues Verhandlungsteam gebildet hatte, sprachen EU-Quellen erstmals seit Wochen von Annäherungen.

Grünes Licht der Euro-Finanzminister kann es aber erst geben, wenn die griechische Regierung viele der vereinbarten Maßnahmen schon durchs Parlament gebracht hat. Überdies bleiben große Hürden. So sperrt sich Athen bisher weiter gegen die Forderungen der Gläubiger, den Arbeitsmarkt zu reformieren und die Pensionen zu senken.

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