APA Medien News: ORF-Quoten, SN-Servus TV, Puls 4-“Krone“

Wien (APA) - xxx...

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ORF-Quoten: Der ORF erzielte im April mit seinen beiden Hauptprogrammen ORF eins und ORF 2 bei den Zusehern ab 12 Jahren plus einen Marktanteil von 30,5 Prozent. Im April des Vorjahres kam der ORF auf 30,4 Prozent. Damit konnte der öffentlich-rechtliche Sender bei den Monatsquoten erstmals seit Juli 2014 wieder geringfügig zulegen. ORF eins kam im April 2015 auf 9,3 Prozent (2014: 10,1 Prozent), ORF 2 auf 21,2 Prozent (2014: 20,3 Prozent) Marktanteil. Einen deutlichen Rückgang gab es beim Privatsender Puls 4, der bei den Zusehern ab 12 einen Marktanteil von 3,4 Prozent verbuchte. Im April des Vorjahres kam Puls noch auf 4 Prozent Marktanteil. ATV meldete unterdessen mit 3,0 Prozent (2014: 2,9 Prozent) ebenso ein leichtes Plus wie Servus TV mit 1,6 Prozent (2014: 1,5 Prozent).

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SN-Servus TV: Die „Salzburger Nachrichten“ veröffentlichen seit dem Start des Bundesländermagazins „Servus Krone“ vor einer Woche das TV-Programm des Red Bull-Senders Servus TV nicht mehr. SN-Geschäftsführer Maximilian Dasch erklärte dies am Wochenende gegenüber der Tageszeitung „Der Standard“ so: „Die Zusammenarbeit zwischen ‚Kronen Zeitung‘ und ‚Servus TV‘ geht über eine reine Werbekooperation hinaus. Aufgrund unserer Wettbewerbssituation am Zeitungsmarkt haben wir uns entschieden, diese nicht über unser Medium zu transportieren.“ Im Zuge des neuen Bundesländer-Informationsangebots kooperiert Servus TV mit der „Kronen Zeitung“ auf redaktioneller und werblicher Ebene. Servus erhält von den Bundesländerredaktionen der „Krone“ inhaltliche Tipps und wird auf den TV-Seiten der Tageszeitung stark beworben, im Gegenzug nutzt die „Krone“ die „Servus Krone“-Beiträge auf seinem Online-Portal.

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Puls 4-“Krone“: Zufrieden zeigt man sich beim Privatsender Puls 4 über die Auftaktquoten für die neue Comedy-Leiste am Donnerstagabend. Das neue Format „Bist Du deppat!“ verfolgten in der Spitze bis zu 187.000 Zuschauer. Ich Durchschnitt sahen 143.000 Österreicher zu, der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen lag bei 5,6 Prozent, bei den Männern 12 bis 49 sogar bei 9,5 Prozent, teilte der Sender mit. Weniger positiv fiel unterdessen die inhaltliche Resonanz der „Kronen Zeitung“ aus. Nachdem „Bist Du deppat!“ in der ersten Ausgabe mit Unterstützung der Recherche-Plattform Dossier.at auch die Werbeausgaben öffentlicher Stellen unter besonderer Berücksichtigung von Inseratenaufträgen an Boulevardmedien thematisierte, schlug „Krone“-Chefberater Richard Schmitt via Twitter für die zweite „Bist Du deppat!“-Ausgabe einen Bericht über eine vom Rechnungshof kritisierte Mietzinsfreistellung und erlassene Kaution für Puls 4 durch die städtische Media Quarter Marx GmbH vor. In der „Kronen Zeitung“ berichtete Schmitt am Wochenende von einem 198.000 Euro-Steuergeschenk für den TV-Sender. „Die Bürger dürfen rätseln, warum der kleine Österreich-Ableger der börsenotierten, milliardenschweren deutschen ProSiebenSat.1-MediaAG-Gruppe mutmaßlich fast 200.000 Euro Steuergeld geschenkt bekam. Aber vielleicht fragt ja schon in Kürze ein Staatsanwalt: ‚Was war die Leistung?‘“, so der Berater von „Krone“-Herausgeber Christoph Dichand.

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oe24-Netzwerk: Die Mediengruppe Österreich hat mit österreich.at ein neues Regional-Portal mit News aus Bundesländern und Bezirken gestartet. Mittels Geo-Targeting gelangten die User automatisch auf ihre Bundesland-Startseite, teilte die Verlagsgruppe am Montag in einer Aussendung mit. Neun individuelle Bundesland-Startseiten würden demnach von einem eigenen Team mit den wichtigsten Storys aus der Region aktualisiert. Von Landespolitik über Chronik bis hin zu regionalem Sport und Service. Zusätzlich könnten über eine Bezirks-Navigation Nachrichten aus Bezirken individuell ausgewählt werden.

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Büchner-Ringier: Der ehemalige „Spiegel“-Chefredakteur Wolfgang Büchner soll nach einem Bericht der „NZZ am Sonntag“ vor einem Engagement beim Schweizer Ringier-Verlag stehen und dort als Verlagsmanager die „Blick“-Gruppe mit „Blick“, „Sonntags-Blick“, „Blick am Abend“ und Blick.ch „publizistisch weiterentwickeln“. Büchner soll den Ringier-Zeitungen, denen es zuletzt an klarer Handschrift und Relevanz gefehlt habe und die mit sinkenden Auflagen zu kämpfen hätten, „auf die Sprünge helfen“, berichtete die „NZZ am Sonntag“.


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