Firmengründer-Enkel im Zivilprozess gegen kika-Leiner-Konzern

St. Pölten (APA) - Am Arbeits- und Sozialgericht St. Pölten ist ein Zivilrechtsverfahren wegen Kündigungsentschädigungszahlungen zwischen de...

St. Pölten (APA) - Am Arbeits- und Sozialgericht St. Pölten ist ein Zivilrechtsverfahren wegen Kündigungsentschädigungszahlungen zwischen der Leiner Immobilien GmbH und dem Firmengründer-Enkel anhängig. Das Beweisverfahren sei bereits am 17. April abgeschlossen worden, bestätigte Andrea Humer, Vizepräsidentin des Landesgerichts, am Montag. Ein Urteil soll in den kommenden Wochen schriftlich ergehen.

Einem Bericht der „Niederösterreichischen Nachrichten“ („NÖN“) zufolge soll es um ausständige Zahlungen und Ansprüche in Höhe von 700.000 Euro gehen. Zum laufenden Verfahren herrsche jedoch Stillschweigen auf beiden Seiten: „Kein Kommentar“, wurde der Firmengründer-Enkel in der Wochenzeitung zitiert. Ihm soll bei der Übernahme des kika-Leiner-Konzerns durch die südafrikanische Steinhoff-Gruppe betriebsintern noch kommuniziert worden sein, als CEO im Unternehmen bleiben zu können. Im Vorjahr hatte er jedoch das Unternehmen als Geschäftsführer verlassen und wechselte auch nicht wie vorgesehen in den Aufsichtsrat.

Die Möbelhandelskette samt allen Niederlassungen im Ausland wurde im Juni 2013 an die Steinhoff-Gruppe verkauft. Dabei soll eine Summe von 500 Millionen Euro geflossen sein.

~ WEB http://www.leiner.at ~ APA426 2015-05-04/16:24

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