ESC-Event Manager Strobl 2: Rekordverkauf bei Tickets

Wien (APA) - Zum Kartenverkauf und zur Kritik am Tranchen-Verkauf:...

Wien (APA) - Zum Kartenverkauf und zur Kritik am Tranchen-Verkauf:

„Der Erfolg gibt mir Recht. Wir haben jetzt schon deutlich mehr Karten verkauft als die Song-Contest-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren, und zwar nicht nur für die Finalshow, sondern für neun Shows. Und wir sind mit der Nachfrage zufrieden. Mit Ausnahme der Finalshow am 23. Mai gibt es für alle Shows noch günstige Karten. Insgesamt reden wir ja von 12 Shows, von denen wir neun verkaufen, drei Shows werden nicht verkauft .... Und grundsätzlich gab es einzuhaltende Vorgaben: internationale Quoten, blockierte Karten für Teilnahmeländer oder Vorverkaufskontingente für Sponsoren, die sich inzwischen aufgelöst haben. Nun können wir alles verkaufen, was wir noch haben.“

Zu den Ticketeinnahmen:

„Wir sind mit den Ticketeinnahmen jedenfalls über Plan und haben die Vorgaben vor ein paar Tagen erreicht. Wir werden an die 95.000 Karten verkaufen. Das bringt einen einstelligen Millionenbetrag an Einnahmen. Und es gibt keine einzige Freikarte. Alle Karten werden verkauft. Das sorgt für Gleichbehandlung, und es ist auch nur fair. Bei mir verlässt keine Karte ohne Geldeinbuchung das System.“

Zur Funktionalität der Wiener Stadthalle:

„Die Funktionalität der Stadthalle ist großartig. Wir konnten eine tolle Bühne aufbauen, die alle Show-Stücke spielt. Wir konnten 1.300 Scheinwerfer, große Tonanlagen sowie zig Kameras an die Decke hängen. Es funktioniert hier. Derzeit wird an Bühnenbild und Lichtdesign, Choreografie und Kameraeinstellungen, LED-Choreografie, Videoeinspielungen und Sound gearbeitet. Das Team um Regisseur Kurt Pongratz und Show-Producer Stefan Zechner plant das minutiös.“

Zum Song-Contest-Budget:

„Das Budget wird aus heutiger Sicht in Summe halten. Es wird so wie in jedem Budget Verschiebungen in verschiedenen Positionen geben, aber das Budget wird halten, und letztlich geht es um die Endsumme. Wir haben höhere Kosten für Sicherheit, aber dafür haben wir höhere Einnahmen aus dem Ticketverkauf, und wir sind auch bei den Sponsoring-Einnahmen deutlich über Plan. Am 23. Mai wird man sehen, dass jeder eingesetzte Euro gut investiert war: eindrucksvolle Bilder ohne explodierende Kosten.“

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Zur Bedeutung des Song Contests für Österreich:

„Der Song Contest ist ein Fest für Alle, ein Fest der Freude, ein Fest der Toleranz. Viele Augen sind auf uns gerichtet. Es gibt bis dato 1.725 akkreditierte Journalisten. Wir haben mit 1.300 bis 1.500 gerechnet und mit einer Höchstzahl von 1.700 geplant. Es gibt ein Rahmenprogramm von Der-Dritte-Mann-Tour über die Wachau-Reise bis hin zu Kunstausstellungen und Opernführungen, und es gibt eine hohe Nachfrage nach diesen Angeboten - jeder Journalist kann unter rund 130 kostenfreien tollen Angeboten wählen. Das chinesische Staatsfernsehen wird den Song Contest übertragen, in Australien wird der Song Contest mit der australischen Teilnahme ein noch größeres Fest und wahrscheinlich überträgt auch ein US-Kabelnetzsender. Wir haben schon jetzt weltweit 4.000 elektronische Medienveröffentlichungen in Fernsehen und Online gezählt. Zeitungen sind da noch gar nicht dabei, weil es zu teuer wäre, das zu erfassen. Das ist auch ein kulturelles Spiegelbild, das durch den Song Contest in die Welt hinausgetragen wird. Das ist eine große Chance für Österreich und unseren Tourismus und der ORF liefert hier einen wichtigen Public-Value-Auftrag.“

Zu einer möglichen Rückkehr in den ORF:

„Diese Frage habe ich mir ehrlicherweise noch nicht gestellt. Die Mutmaßungen kenne ich, aber meine Zukunftsplanung sieht nach einem langen Urlaub so aus, dass ich mich wieder um Kunden meiner Kommunikationsberatungsagentur kümmern werde. Den ORF unterstütze ich gerne weite in Sachen HD und SmartCard. Mein derzeitiger ORF-Anstellungsvertrag endet am 31. Juli. Am 18. Juni gehe ich mal ein paar Tage auf Urlaub. Und ja: auch nach dem 23. Mai gibt es eine Menge an Nacharbeit für den ESC zu erledigen. Und dann geht das Leben wieder ganz normal weiter.“

(Das Interview führte Johannes Bruckenberger/APA)

~ WEB http://orf.at ~ APA056 2015-05-05/08:30


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