Europas Leitbörsen zur Eröffnung ohne klare Richtung

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Dienstagvormittag uneinheitlich gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 09.3...

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Dienstagvormittag uneinheitlich gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 09.30 Uhr mit minus 0,37 Prozent oder 13,35 Punkten bei 3.619,59 Einheiten. Der DAX in Frankfurt verlor 0,27 Prozent oder 31,21 Zähler auf 11.588,64 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit plus 0,54 Prozent oder 37,58 auf 7.023,53 Punkte.

Nur wenig Einfluss auf den Handel hatten positive Arbeitsmarktdaten aus Spanien. Im April hatten dort 4,33 Mio. Menschen keinen Job - rund 119.000 oder 2,7 Prozent weniger als im Vormonat. Besonders im Dienstleistungssektor, aber auch in der Bauwirtschaft und in der Industrie nahm die Zahl der Erwerbslosen ab.

Im Vormittagsverlauf folgen Erzeugerpreise der Eurozone für den Monat März sowie BIP-Prognosen der Europäischen Kommission. Die Impulse für den Handel dürften sich allerdings in Grenzen halten. Viel mehr interessiert Anleger heute der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes aus den USA, der allerdings erst später am Nachmittag zur Veröffentlichung ansteht. Analysten erhoffen sich davon, das Vorgehen der US-Notenbank Fed besser einschätzen zu können.

Bei den Einzelwerten standen kurz nach Eröffnung vor allem UBS-Aktien im Fokus, diese konnten 4,67 Prozent zulegen. Der Reingewinn der größten Schweizer Bank kletterte im ersten Quartal um 88 Prozent auf 1,98 Mrd. Franken und übertraf die Analystenschätzungen von 1,12 Mrd. Franken deutlich. Im Hauptgeschäft, der Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden, erzielte die UBS den höchsten bereinigten Vorsteuergewinn seit 2008.

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In Frankfurt notierten Adidas-Aktien mit plus 1,69 Prozent. Der deutsche Sportartikelkonzern hat zum Jahresauftakt kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 17 Prozent auf 4,083 Mrd. Euro an. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 3,913 Mrd. Euro gerechnet. Der Konzerngewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen ohne Wertminderungen legte um 22 Prozent auf 255 Mio. Euro zu.

In London mussten Glencore rund ein Prozent abgeben. Die Aktien des Rohstoffhändlers rutschten nach Bekanntgabe von Produktionszahlen ans untere Ende des FTSE-100. Auch die Großbank HSBC veröffentlicht heute Zahlen, die Aktien standen im frühen Handel ebenfalls bei minus einem Prozent.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA104 2015-05-05/09:55


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