EU-Frühjahrsprognose: Griechenland deutlich verschlechtert

Brüssel (APA) - Die Aussichten für das Sorgenkind der Eurozone, Griechenland, haben sich in der EU-Frühjahrsprognose vom Dienstag deutlich v...

Brüssel (APA) - Die Aussichten für das Sorgenkind der Eurozone, Griechenland, haben sich in der EU-Frühjahrsprognose vom Dienstag deutlich verschlechtert. So wird das Wirtschaftswachstum gegenüber der Winterprognose - damals 2,5 Prozent - auf nunmehr 0,5 Prozent herabgedrückt. Die Staatsschuld wiederum dürfte auf 180,2 Prozent des BIP steigen, zuvor war noch ein Rückgang auf 170,2 Prozent erwartet worden.

Erst 2016 scheint sich Griechenland demnach langsam erholen zu können. So wird das BIP-Wachstum mit 2,9 Prozent erwartet. Die Staatsschuld sollte demnach dann auf 173,5 Prozent sinken.

Griechenland ist weiterhin im Streit mit der Eurozone über die Fortsetzung des Sparkurses im Rahmen des nunmehr bereits zum zweiten Mal verlängerten zweiten Rettungsprogramms. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht dem südlichen Euroland der Bankrott.

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