EU-Frühjahrsprognose - Moscivici: Griechenland im Euro halten

Athen/Brüssel (APA) - EU-Wirtschafts- und Steuerkommissar Pierre Moscovici will Griechenland auf jeden Fall im Euro behalten. Im Rahmen der ...

Athen/Brüssel (APA) - EU-Wirtschafts- und Steuerkommissar Pierre Moscovici will Griechenland auf jeden Fall im Euro behalten. Im Rahmen der Präsentation der EU-Frühjahrsprognose mit deutlich schlechteren Zahlen für Griechenland sagte Moscovici am Dienstag, er werde sofort danach mit dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis und dem französischen Ressortchef Michel Sapin zusammentreffen.

Es gebe „immer das gemeinsame Anliegen“, dass die griechische Regierung „die Änderungen vornimmt, die die griechischen Wähler gewünscht haben, aber dass Athen auch die Verpflichtungen gegenüber den europäischen Partnern und dem IWF einhält und dass Griechenland in der Eurozone bleibt“. Moscivici meinte auf eine entsprechende Frage, „Grexit (das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone bzw. EU, Anm.) ist keine Option für die Kommission. In keinem Fall. Wir sind nicht hier, um einen Grexit vorzubereiten oder einen Zwischenfall oder Unfall festzustellen“.

Es gehe darum, gemeinsam mit der griechischen Regierung das Land wieder auf den Weg zu bringen. Wachstum und Beschäftigung müssten für Griechenland gestärkt werden. Er hoffe, bis zur nächsten Eurogruppe kommenden Montag „gute Fortschritte feststellen zu können“.

Für die EU insgesamt erwartet Moscovici einen „wirklichen zyklischen Aufschwung.“ Es handle sich um den „besten Frühling seit Jahren“.

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