Schweizer Geldmarktpapiere so teuer wie nie

Zürich (APA/Reuters) - In der Schweiz müssen Anleger für kurzfristige Geldmarktpapiere des Bundes immer tiefer in die Tasche greifen. Am Die...

Zürich (APA/Reuters) - In der Schweiz müssen Anleger für kurzfristige Geldmarktpapiere des Bundes immer tiefer in die Tasche greifen. Am Dienstag war der Aufschlag für dreimonatige Buchforderungen so hoch wie nie zuvor: Das Papier rentierte nach Angaben der Finanzverwaltung mit minus 1,38 Prozent. Negativ ist die Rendite dieser Papiere bereits seit August 2011.

Im Vormonat hatte die Eidgenossenschaft erstmals auch mit der Ausgabe einer zehnjährigen Anleihe Geld verdient.

Die Tresorerie gab bei der jüngsten Auktion Dreimonats-Buchforderungen für 514 Mio. Franken (492,76 Mio. Euro) aus. Die Nachfrage war mit knapp 2,8 Mrd. Franken deutlich höher. Vor allem Investoren aus dem Ausland griffen zu, sagte ein Händler. „Vor allem aus dem Dollar-Raum ist die Nachfrage nach Geldmarkt-Buchforderungen sehr groß.“ Gleiches gelte für Anleihen der Eidgenossenschaft mit kurzer Restlaufzeit.

Auch bei deutschen Geldmarktpapieren müssen Anleger drauflegen: Sowohl sechs- als auch zwölfmonatige Bubills haben eine Minus-Rendite von 0,28 Prozent.

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