Raumprogramm beschlossen: MCI-Neubau nimmt konkrete Formen an

Das Projekt des Landes führt die verschiedenen MCI-Standorte an einem neuen gemeinsamen Campus zusammen. Dieser soll 31 Hörsäle, 26 Seminarräume und zahlreiche weitere Arbeits- sowie Begegnungsräume und Labors anbieten.

Pressekonferenz nach der Regierungssitzung im Landhaus (v.l.): Siegfried Walch (MCI), LHStvin Ingrid Felipe, LH Günther Platter und Tommy Mayr (MCI).
© Land/Schwarz

Innsbruck – Der geplante Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) nimmt konkrete Formen an. Die Tiroler Landesregierung beschloss in ihrer Sitzung am Dienstag das Raum- und Funktionsprogramm für den 80 Mio. Euro teuren Neubau der Hochschule. Dieser soll laut Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bis Ende 2019 fertiggestellt sein.

Im Zuge einer Prüfung durch Experten habe der ursprünglich prognostizierte Flächenbedarf für den neuen MCI-Campus um 800 Quadratmeter auf 16.700 Quadratmeter Nettonutzfläche gesenkt werden können. Somit können die ursprünglich geschätzten Gesamtkosten um fünf Millionen auf 80 Mio. Euro vermindert werden, teilte das Land mit.

Architektenwettbewerb startet im Herbst

Der Campus werde am derzeitigen Busparkplatz beim Hofgarten errichtet. Außerdem werden Flächen des benachbarten Sportplatzes benötigt, der voraussichtlich „gedreht“ und weiter nach Norden versetzt werden soll. Das Grundstück soll von der Stadt Innsbruck zur Verfügung gestellt werden. Der Architektenwettbewerb für den MCI-Campus startet laut Landeshauptmann Platter im heurigen Herbst.

Das Projekt des Landes führt die verschiedenen MCI-Standorte an einem neuen gemeinsamen Campus zusammen. Dieser soll 31 Hörsäle, 26 Seminarräume und zahlreiche weitere Arbeits- sowie Begegnungsräume und Labors anbieten. Dies bedeute optimale Arbeitsbedingungen für 3.000 Studierende, 165 Mitarbeiter aus Lehre und Forschung sowie knapp 1.000 Lehrbeauftragte der insgesamt 25 Studiengänge für Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie und Life Sciences.

Die finanziellen Voraussetzungen für das Großprojekt sah Platter als gegeben an. Das Land habe für den Neubau Rücklagen in der Höhe von 47 Mio. Euro gebildet. „Wir werden das Projekt gut ausfinanziert haben“, meinte der Landeshauptmann. LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) betonte die Wichtigkeit für die Weiterentwicklung der „Studierendenstadt Innsbruck“. „Es ist uns ganz wichtig, dass Innsbruck als Universitätsstadt hohe Studien- und Lebensqualität für junge Menschen bietet, damit diese nach absolviertem Studium die Landeshauptstadt zu ihrem neuen Daheim machen“, sagte Felipe. (APA)


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