MAK-Schindler-Stipendien für Künstleraufenthalte in L.A. vergeben

Wien/Los Angeles (APA) - Im Rahmen des seit 1995 bestehenden MAK-Schindler-Stipendiatenprogramms hat eine Jury einstimmig je vier Projekte a...

Wien/Los Angeles (APA) - Im Rahmen des seit 1995 bestehenden MAK-Schindler-Stipendiatenprogramms hat eine Jury einstimmig je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und Bildende Kunst gekürt. Die Stipendiaten erhalten die Möglichkeit, sechs Monate in den Pearl M. Mackey Apartments, einem der Standorte des MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles, zu verbringen und ihre eingereichten Arbeiten zu realisieren.

Eingereicht für 2015/16 wurden insgesamt 237 Projekte aus 39 Ländern. Die Jury, bestehend aus Architektin Elke Delugan-Meissl, Verleger Christian Höller, Künstler Marko Lulic, MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein und Kurator Phillip Van den Bossche, zeichnete in der Kategorie Architektur Projekte des Deutschen Daniel Springer, der Rumänen Anca Benera und Arnold Estefan, der Schweden Carl Fransson und Thomas Paltiel sowie von Julia Hohenwarter und Julian Feritsch aus Österreich bzw. Deutschland aus. In der Sparte Bildende Kunst wurden Thea Moeller und Nadim Vardag aus Deutschland sowie die Österreicherin Kathi Hofer und die US-Amerikanerin Kerstin von Gabain bedacht.

Als Ersatzprojekte wurden Einreichungen von Valentin Ruhry, Lukas Marxt und Marlene Hausegger aus Österreich sowie Lena Henke aus Deutschland ausgewählt. Die Stipendien werden von der Kunstsektion des Bundeskanzleramts gemeinsam mit dem MAK vergeben und sollen junge Künstler und Architekten „individuell fördern und neue, grenzüberschreitende Synergien schaffen“. Die diesjährige Auswahl spiegle auch „wichtige Fragestellungen der gegenwärtigen Kunst- und Architekturkurse wider“ und fokussiere auf den interdisziplinären Ansatz Rudolf Schindlers, wie es in einer Aussendung hieß.

Seit 1995 absolvierten rund 200 aufstrebende internationale Künstler und Architekten u.a. aus Österreich, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexico, Peru, Polen und Russland Studienaufenthalte im Rahmen der Schindler-Stipendien. Unter den Stipendiaten waren auch einige spätere Biennale-Vertreter Österreichs wie Mathias Poledna, Markus Schinwald, Hans Schabus, Dorit Margreiter und die Künstlergruppe Gelatin.

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