1.600 tote Zivilisten bei syrischen Luftangriffen seit Jahresanfang

Damaskus (APA/dpa) - Bei Luftangriffen des syrischen Regimes sind seit Anfang des Jahres nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 1.600 Z...

Damaskus (APA/dpa) - Bei Luftangriffen des syrischen Regimes sind seit Anfang des Jahres nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 1.600 Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Toten sind auch fast 370 Kinder, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag erklärte.

Insgesamt habe die syrische Luftwaffe in den ersten vier Monaten dieses Jahres mehr als 11.000 Angriffe geflogen und dabei fast 6.000 Fassbomben abgeworfen.

Bei Fassbomben handelt es sich um Metallbehälter, die mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt sind und sehr breit streuen. Zuvor hatte auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International den Einsatz dieser Waffe scharf verurteilt und dem Regime Kriegsverbrechen vorgeworfen. Allein in der nordsyrischen Stadt Aleppo seien seit Anfang 2014 mehr als 3.000 Zivilisten bei Angriffen mit Fassbomben ums Leben bekommen, heißt es in einem Amnesty-Bericht.


Kommentieren