Österreich präsentiert Wirtschaftskraft in New York

New York (APA) - Österreich neben der Kulturnation auch wieder stärker als Wirtschafts-, Industrie- und Finanzplatz international ins Bild r...

New York (APA) - Österreich neben der Kulturnation auch wieder stärker als Wirtschafts-, Industrie- und Finanzplatz international ins Bild rücken - das ist der Zweck der Dienstagfrüh (Ortszeit) in New York gestarteten Investoren- und Businesskonferenz namhafter heimischer Firmen und der WKO. Dreh- und Angelpunkt: Österreich einmal mehr als Brückenkopf nach Ost- und Südosteuropa Investoren schmackhaft machen.

Die Initiative „21st Austria“ von 17 meist börsennotierten österreichischen Firmen mit der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer will auch die heimischen „Hidden Champions“ der Industrie präsentieren, wie der ursprüngliche Ideengeber, RBI-Senior-Advisor Herbert Stepic, im APA-Gespräch erklärte. Diese kämen beispielsweise im Österreich-Bild in der Außenbetrachtung nicht vor. Grundplan sei es, nicht etwas am Image der Alpenrepublik zu ändern, sondern dieser einen wirtschaftlichen Zusatz anzufügen.

„Das kann, den Bankensektor weggedacht, durchaus eine Art Schweiz sein“, so Stepic. Botschaft für den Bankensektor sei, dass die CEE-Länder die Krise besser gemeistert hätten. Ungarn und die Ukraine seien hierbei aus bekannten Gründen auszunehmen, in Russland habe sich die Lage heuer stark erholt, betonte Stepic. In Ungarn werde auf Kosten ausländischer Investoren saniert, in der Ukraine herrsche „praktisch eine totale Krise“.

voestalpine-Chef Wolfgang Eder sagte im APA-Gespräch zu seiner Kernbotschaft auf der Konferenz: „Europa kommt zurück, es ist ein Fehler Europa abzuschreiben. Viele Indikatoren zeigen in die richtige Richtung, das zeigt auch eine neue A.T.-Kearney-Studie.“ Europa werde sich neben den USA und China weiter behaupten, so Eder. Die Wachstumsaussichten seien derzeit nicht so schlecht, sagte der voestalpine-Chef, der sich aus der Ferne auf Nachfragen aber nicht näher spezifisch zu Österreich äußern wollte.

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Michael Friedl, Wirtschaftsdelegierter in New York, betonte in seiner Einstiegsrede zur Veranstaltung, dass Österreich in Europa eine der geringsten Arbeitslosenraten habe und es dort so gut wie keine Streiks gebe.

Notenbank-Präsident Claus Raidl, Sprecher von „21st Austria“, sagte ganz nach dem Motto der Veranstaltung „Shifting Gears into Growth?“, dass dies bereits der Fall sei. Auch das offizielle Österreich war mit dem zweiten Nationalratspräsidenten Karlheinz Kopf (ÖVP) vertreten.

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