Grüne wollen autoreduzierte Siedlungen verwirklichen

Innsbruck – Das Wort „autofreie Siedlung“ will der grüne Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig nicht in den Mund nehmen. „Autoreduziert“...

© Thomas Böhm / TT

Innsbruck –Das Wort „autofreie Siedlung“ will der grüne Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig nicht in den Mund nehmen. „Autoreduziert“ sei das Ziel. In Weratschnigs Heimatstadt Schwaz ist ebendas gerade vereitelt worden – vom politischen Gegner SPÖ und von der Tiroler Bauordnung. Diese sieht in der derzeit geltenden Stellplatzverordnung ein Mindestmaß an Parkplätzen vor. Umso mehr Freude hat Weratschnig jetzt damit, dass Letztere abgeändert werden soll. „Es ist die Möglichkeit, Pilotprojekte für autoreduzierte Siedlungen umzusetzen.“

Weniger Parkplätze würden billigeres Wohnen ermöglichen. Davon könnten Senioren im betreuten Wohnen ebenso profitieren wie Studenten. Die Grünen haben auch kein Problem damit, „dass einige Gemeinden ihre Zahl an Parkplätzen reduzieren müssen“. Den Gemeinden bleibe genug Spielraum. „Bis zum Limit können sie gehen.“

Andernorts sind autofreie Siedlungen schon seit Langem umgesetzt. Die Bewohner verzichten auf den eigenen Pkw. Die umso kleinere Tiefgarage beherbergt das Car-Sharing-Auto. (aheu)


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