Kurzfilmtage Oberhausen: Preis für polnisches Experimentalwerk

Oberhausen (APA/dpa) - Die Jurys der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen haben gestern, Dienstag, Abend ihre Gewinner aus fünf Wettbewer...

Oberhausen (APA/dpa) - Die Jurys der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen haben gestern, Dienstag, Abend ihre Gewinner aus fünf Wettbewerben gekürt. Den mit 8.000 Euro dotierten Großen Preis der Stadt Oberhausen erhielt der polnische Filmemacher Wojciech Bakowski. Sein 13 Minuten langes Experimentalwerk „Klang meiner Seele“ zeige eine große Bandbreite an Bildern, Motiven, Texten und Musik, hieß es am Dienstag.

Den Deutschen Wettbewerb gewann ein Beitrag der Filmemacherin Alex Gerbaulet. Sie drehte 28 Minuten lang Szenen aus dem persönlichen Umfeld von Mitmenschen in ihrer Heimatstadt Salzgitter. Die Jury des NRW-Wettbewerbs vergab ihre erste Auszeichnung an das deutsche Werk „Ruhrurbia“ von Rainer Komers. Er habe ein stimmiges Mosaik einer im Umbruch befindlichen Region mit Wärme, Sympathie und Respekt gefilmt.

In der Kategorie Kinder- und Jugendfilm gewann der schwedische Film „Klassenausflug“. Bereits am Samstag war die Auszeichnung für das beste Musikvideo „Lost and Found“ an den Oberhausener Filmer Klaus Lemke vergeben worden. Insgesamt wurden Preise im Wert von rund 41.000 Euro vergeben.

132 Filme aus 41 Ländern waren für fünf Wettbewerbe ausgewählt worden, darunter auch österreichische Produktionen von Antoinette Zwirchmayr („Haus und All“), Katrina Daschner („Powder Placenta“) und Josef Dabernig („Zlate Piesky Rocket Launch“). Rund 18.000 Besucher sahen bis Dienstag die mehr als 500 Beiträge bei den 61. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen.

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