Wienerberger-Konkurrent Braas Monier dämmt Nettoverlust ein

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Dachziegel- und Schornstein-Hersteller Braas Monier hat seinen Nettoverlust zu Jahresbeginn halbiert. Unter de...

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Dachziegel- und Schornstein-Hersteller Braas Monier hat seinen Nettoverlust zu Jahresbeginn halbiert. Unter dem Strich betrug das Minus im ersten Quartal noch 7,3 Mio. Euro, wie der im SDax notierte Konzern mit Sitz in Luxemburg am Mittwoch mitteilte. Dabei profitierte der Wienerberger-Konkurrent vor allem von der jüngsten Übernahme eines in Spanien und Portugal führenden Unternehmens.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging jedoch um 17 Prozent auf 17,1 Mio. Euro zurück. Hintergrund sei eine geringere Nachfrage als Anfang 2014, als der Winter sehr mild ausfiel und die Arbeit am Bau besonders früh begonnen wurde.

„Solche ungewöhnlich hohen Volumina sind selbstverständlich nur schwer zu wiederholen“, sagte Vorstandschef Pepyn Dinandt. Sparmaßnahmen hätten den Rückgang aber abfedern können. Beim Umsatz machte sich der niedrigere Bedarf jedoch bemerkbar: Die Erlöse blieben nur dank positiver Währungseffekte sowie Übernahmen bei 250 Mio. Euro stabil. Ohne diese Einflüsse ging der Umsatz um 4,4 Prozent zurück. Im Gesamtjahr erwartet Braas Monier ein Plus mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Rivale von Wienerberger aus Österreich beschäftigt 7.300 Mitarbeiter.


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