Frankfurter Rentenmarkt tendiert etwas leichter

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Am deutschen und an den europäischen Anleihemärkten hat sich die Lage am Mittwoch beruhigt. Nach teils sta...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Am deutschen und an den europäischen Anleihemärkten hat sich die Lage am Mittwoch beruhigt. Nach teils starken Verlusten seit etwa einer Woche stabilisierten sich die Kurse. Der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zwar um 0,10 Prozent auf 154,68 Punkte zurück. Verglichen mit den Bewegungen an den Vortagen fiel der Rückgang aber moderat aus.

In den vergangenen fünf Handelstagen hat sich der deutsche Zehnjahreszins, ausgehend von 0,15 Prozent, mehr als verdreifacht. Deutlich waren die Zuwächse zuletzt auch in europäischen Randländern wie Italien und Spanien. „Teils dürfte es sich bei der Bewegung zwar auch um ein Nachvollziehen des vorangegangenen Bund-Ausverkaufs handeln“, heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. Allerdings habe sich auch die allgemeine Stimmung gegenüber Peripherieanleihen verschlechtert.

Vor allem in den Randländern besserte sich die Stimmung am Mittwoch: In Italien, Spanien und Portugal gingen die Renditen zurück. In Deutschland hielt sich der Zehnjahreszins dagegen über der Marke von 0,5 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Jänner.

Im weiteren Verlauf blicken die Anleger gespannt in Richtung USA. Dort veröffentlicht der Dienstleister ADP seine monatliche Arbeitsmarkterhebung. Vor dem am Freitag anstehenden Jobbericht der Regierung wird mit Spannung erwartet, ob sich die schwache Entwicklung vom März fortsetzt. Sollte es so kommen, könnte die Notenbank Fed ihre lang erwartete Zinswende auf den Prüfstand stellen.

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