Schwere Zugsunglücke in Österreich

Graz (APA) - Schwere Zugsunglücke in Österreich ereignen sich relativ selten. Das vor dem Unfall am Mittwoch jüngste Unglück forderte im Mär...

Graz (APA) - Schwere Zugsunglücke in Österreich ereignen sich relativ selten. Das vor dem Unfall am Mittwoch jüngste Unglück forderte im März 2013 im Bezirk Wiener Neustadt zwei Menschenleben. Im folgenden eine Chronologie einiger tödlicher Zugunfälle in Österreich:

26. Februar 2002: Auf der Pottendorfer Linie in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Wampersdorf kracht ein Güterzug gegen eine Rollende Landstraße. Sechs Tote sind die Folge, 16 Personen werden verletzt. Ursache ist ein Bremsdefekt.

7. Oktober 2002: Ein Güterzug und eine Draisine kollidieren auf der Donauufer-Bahn im Ortsgebiet von Ebersdorf im Bezirk Melk. Vier Menschen kommen ums Leben.

2. Juli 2005: In Bramberg im Salzburger Oberpinzgau sterben zwei Menschen, als zwei Garnituren der Pinzgaubahn aufeinanderprallen.

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29. Dezember 2006: Auf der Gleisanlage zwischen Lochau und Bregenz werden drei Menschen getötet. Ein Intercity erfasst eine junge Polizistin, einen Kriminalisten sowie einen Bestatter, als sie einen Unfall oder Selbstmord untersuchen.

12. Oktober 2007: Im Bahnhofsbereich Götzendorf auf der Ostbahn werden drei ÖBB-Bedienstete getötet. Ein Personenzug erfasst sie, während sie auf den Gleisen arbeiten.

27. März 2013: In Obereggendorf (Bezirk Wiener Neustadt) kommen zwei Menschen ums Leben, als ein Güter- in einen Bauzug prallt. Drei weitere Personen werden verletzt.


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