Drogen in Kaserne Zeltweg - Klug: „Null-Toleranz-Politik“

Zeltweg/Wien (APA) - Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) zeigte kein Verständnis für Suchtgiftkonsum beim Heer: „Beim Bundesheer herrsch...

Zeltweg/Wien (APA) - Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) zeigte kein Verständnis für Suchtgiftkonsum beim Heer: „Beim Bundesheer herrscht bei Drogen eine absolute Null-Toleranz-Politik. Wer sich nicht an die geltenden Gesetze und unsere Vorschriften hält, muss mit Konsequenzen rechnen“, betonte er am Mittwoch in einer Aussendung.

Das Bundesheer setzt seit Jahren einen Schwerpunkt bei der Drogenprävention. Bereits bei der Stellung werden alle männlichen österreichischen Staatsbürger auf Drogen untersucht. Ein festgestellter Suchtmittelkonsum hat Konsequenzen: Sollte ein Mann bei der Stellung positiv auf Drogen getestet werden, so wird er als „vorübergehend untauglich“ eingestuft.

Eine neuerliche Stellung ist nach drei Jahren vorgesehen. Wenn auch beim zweiten Termin eine Suchtmittelabhängigkeit festgestellt wird, wird er als „dauernd nicht geeignet“ eingestuft. Sobald beim Stellungsverfahren ein Suchtmittelmissbrauch festgestellt wird, wird die Bezirksverwaltungsbehörde darüber informiert.

Nach der Grundausbildung gibt es bei Soldaten, die in besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden - etwa Wachsoldaten, Kraftfahrer und Soldaten, die in der Waffenkammer arbeiten - zusätzliche Tests. Zudem werden immer wieder routinemäßige Kontrollen mit Drogenhunden durchgeführt.

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