US-Börsen zur Eröffnung etwas schwächer

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn etwas schwächer tendiert. Kurz vor 16.00 Uhr verlor der Dow Jones I...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn etwas schwächer tendiert. Kurz vor 16.00 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index um 0,35 Prozent auf 17.865,01 Zähler. Der S&P-500 Index sank 0,31 Prozent auf 2.083,04 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel um 0,36 Prozent auf 4.921,71 Einheiten.

Nach freundlichem Beginn drehten die Indizes rasch ins Minus ab. Im Fokus standen im Frühhandel aktuelle Konjunkturnachrichten: Vor dem offiziellen Jobbericht der Regierung am Freitag lag der Stellenaufbau im Privatsektor unterhalb der Markterwartungen. Wie der Dienstleister ADP heute mitteilte, entstanden im April 169.000 neue Arbeitsplätze. Erwartet wurde ein Plus von im Schnitt 200.000 Stellen. Zudem wurde der Aufbau im März von 189.000 auf 175.000 Stellen nach unten gesetzt.

Zudem ist in den USA die Produktivität der Unternehmen zu Jahresbeginn zurückgegangen. Im ersten Quartal ist sie außerhalb der Landwirtschaft auf das Jahr hochgerechnet um 1,9 Prozent gefallen. Dies war von Volkswirten erwartet worden. Die Lohnstückkosten stiegen in den Monaten Jänner bis März annualisiert um 5,0 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 4,5 Prozent erwartet.

Unter den Einzelwerten schossen Synageva-Aktien um mehr als 110 Prozent nach oben. Mit einer Milliardenübernahme wollen die Pharmakonzerne Alexion und Synageva ihre Kräfte bei der Erforschung seltener Krankheiten bündeln, war bekannt geworden. Der Deal habe einen Wert von 8,4 Milliarden US-Dollar, teilten die Unternehmen gemeinsam mit. Die Aufsichtsgremien der Konzerne hätten dem Geschäft bereits zugestimmt. Synageva-Anleger sollen 115 Dollar in bar und 0,6581 Alexion-Aktien pro Synageva-Papier erhalten.

Die Kartellbehörden müssen der Übernahme noch zustimmen. Mitte des Jahres wollen beide Konzerne die Übernahme abschließen. Alexion ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei der Erforschung und Vermarktung von Mitteln gegen seltene Krankheiten. Die Aktien von Alexion gaben im Frühhandel knapp sieben Prozent ab.

Anteilsscheine von News Corp büßten nach Zahlen 5,7 Prozent an Wert ein. Der Verlagskonzern des Medienmoguls Rupert Murdoch spürt das sinkende Anzeigengeschäft. Im vergangenen Vierteljahr fiel der Gewinn im Jahresvergleich deutlich.

Die Rabattcoupon-Website Groupon konnte im abgelaufenen Quartal ihren Verlust drücken. Der Umsatz stieg. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. Die Aktien reagierten bis dato mit einem Abschlag von knapp 1,5 Prozent auf das vorgelegte Zahlenwerk.

Der US-Spieleentwickler Electronic Arts (EA) hat die Erwartungen der Analysten übertroffen und bei Umsatz und Gewinn kräftig zugelegt. Der Umsatz stieg um mehr als 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn lag bei 875 Mio. Dollar, wie EA mitteilte - ein Riesensprung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/2014, als das Unternehmen wegen des Starts der neuen Versionen von PlayStation und Xbox One nur acht Mio. Dollar Gewinn hatte vorweisen können. EA-Papiere wurden um gut 6,5 Prozent höher gehandelt.

Nach US-Börsenschluss berichten noch der Elektroautobauer Tesla (Aktie plus 0,17 Prozent) sowie der Medienkonzern 21st Century Fox (Aktien plus 0,15 Prozent) über ihre jüngste Geschäftsentwicklung.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA488 2015-05-06/16:02


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