Kapitalherabsetzung bei Ostschweizer Medienhaus Tagblatt Medien

St. Gallen (APA/sda) - Das Ostschweizer Medienhaus Tagblatt Medien hat sich eine Holdingstruktur gegeben und die operativen Geschäfte von de...

St. Gallen (APA/sda) - Das Ostschweizer Medienhaus Tagblatt Medien hat sich eine Holdingstruktur gegeben und die operativen Geschäfte von den Beteiligungen getrennt. Durch eine Kapitalherabsetzung fließen rund 6 Mio. Franken (5,8 Mio. Euro) an die Aktionäre, schwergewichtig an die NZZ.

Die Generalversammlung der St. Galler Tagblatt AG habe die neue Holding-Struktur am Dienstag beschlossen, heißt es im „Tagblatt“ vom Mittwoch. Die neue Struktur mit einer Tagblatt Medien Holding AG ersetzt die historisch gewachsene Stammhaus-Struktur der St. Galler Tagblatt AG.

Diese war bisher mit der Zeitung und dem Druckgeschäft operativ tätig, hielt aber gleichzeitig auch Beteiligungen, etwa an anderen Verlagshäusern, der TVO AG oder der Radio Ostschweiz AG. Die neue St. Galler Tagblatt AG ist nun rein operativ tätig.

Zudem wurde das Kapital der St. Galler Tagblatt AG von 6,2 Mio. Franken auf 124.000 Franken herabgesetzt, mittels Nennwertreduktion von 100 auf 2 Franken je Aktie. Damit fließen zusätzlich zur Dividende 6,076 Mio. Franken an die Aktionäre, hauptsächlich an die NZZ. Diese hält über die Freie Presse Holding 93 Prozent der Aktien.

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NZZ-Finanzchef Jörg Schnyder sagte laut „Tagblatt“, die NZZ finanziere damit nicht ihre eigenen Medien. Vielmehr wolle man Mittel für weitere mediennahe Akquisitionen (wie zuvor das Swiss Economic Forum oder Moneyhouse) bereithalten.


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