US-Börsen nach schwachen Arbeitsmarktdaten weiter im Minus

New York (APA) - Schwache Arbeitsmarktdaten lasteten am Mittwoch auf den US-Börsen und ließen sie im Verlauf nicht aus der Verlustzone komme...

New York (APA) - Schwache Arbeitsmarktdaten lasteten am Mittwoch auf den US-Börsen und ließen sie im Verlauf nicht aus der Verlustzone kommen. Der Dow Jones notierte gegen 19.05 Uhr mit einem Minus von 111,17 Zählern oder 0,62 Prozent bei 17.817,03 Punkten.

Auch der marktbreite S&P-500 Index zeigte sich schwächer und verlor 10,62 Punkte oder 0,51 Prozent auf 2.078,84 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite Index wiederum fiel um 324,55 Zähler oder 6,57 Prozent auf 4.614,77 Einheiten.

Zwei Tage vor der Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts für April hat der private Dienstleister ADP seine Zahlen vorgelegt. Diesen zufolge sind in den USA im vergangenen Monat 169.000 neue Jobs entstanden. Analysten hatten mit einem deutlich höheren Wert von 200.000 Stellen gerechnet. Gleichzeitig wurde der Wert für März nach unten korrigiert. Nicht 189.000 neue Jobs, sondern nur 175.000 Stellen sind entstanden.

Daneben sank auch die Produktivität der Unternehmen im ersten Quartal um 1,9 Prozent. Diesen Rückgang hatte man jedoch am Markt erwartet. Veröffentlicht wurden zudem Zahlen zu den Lohnstückkosten, die im ersten Vierteljahr mit einem Plus von fünf Prozent etwas stärker gestiegen sind als erwartet.

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Bei den Einzelwerten kam es im Pharmasektor zu starken Kursbewegungen. Die Konzerne Alexion und Synageva wollen ihre Kräfte bei der Erforschung seltener Krankheiten bündeln. Die Aufsichtsgremien der Konzerne haben dem Deal bereits zugestimmt, die Kartellbehörden müssen dies noch tun. Die Aktien der beiden beteiligten Unternehmen reagierten äußerst unterschiedlich: Die Synageva-Papiere sprangen um über 113 Prozent nach oben, für Alexion-Aktien ging es hingegen 10 Prozent abwärts.

Weitere Impulse kamen von der weiter laufenden Berichtssaison: Der Medienkonzern News Corp vermeldete einen deutlichen Gewinnrückgang aufgrund des sinkenden Anzeigengeschäfts. Die Aktie notierte im Verlauf mit Abschlägen von 6,19 Prozent bei 14,93 Dollar.

Weiter in den roten Zahlen bleibt Groupon - allerdings konnte das Rabattcoupon-Unternehmen im abgelaufenen Vierteljahr seinen Verlust etwas reduzieren. Groupon kämpft seit Jahren mit Verlusten. Die Aktien gaben im Verlauf deutlich nach und standen zuletzt mit einem Minus von 6,07 Prozent bei 6,425 Dollar.

Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn legte der Spieleentwickler Electronic Arts (EA) zu. Mit einem Umsatzanstieg von 26 Prozent und einem Gewinn von 857 Mio. Dollar (Vorjahr: 8 Mio.) übertraf EA die Analystenschätzungen deutlich. Im Verlauf gewannen die Papiere 3,18 Prozent dazu.

Im Dow Jones zeigten sich Werte aus der IT-Branche besonders schwach. Microsoft fanden sich mit einem Minus von 2,00 Prozent am Indexende wieder. Intel ging es mit Abschlägen von 1,68 Prozent nicht viel besser. Apple verloren 1,03 Prozent.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA584 2015-05-06/19:08


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