Tennis: Federer in 2. Madrid-Runde in Tiebreakkrimi gegen Kyrgios out

Madrid (APA/AFP/Si/Reuters) - Einige Tennisstars haben sich am Mittwoch bei den Turnieren erheblich abgemüht, und Roger Federer hat es auch ...

Madrid (APA/AFP/Si/Reuters) - Einige Tennisstars haben sich am Mittwoch bei den Turnieren erheblich abgemüht, und Roger Federer hat es auch erwischt. Der Schweizer unterlag als Nummer eins des Masters-1000-Events in Madrid dem Australier Nick Kyrgios in Runde zwei in einem Tiebreak-Krimi nach 2:37 Stunden 7:6(2),6:7(5),6:7(12). Nach der Absage von Novak Djokovic hatte Federer das Feld in der spanischen Hauptstadt angeführt.

Erst am Sonntag hatte der 33-jährige Eidgenosse in Istanbul ebenfalls auf Sand seinen 85. Karriere-Titel geholt und damit den Rekord des Steirers Thomas Muster, in 19 Ländern Finalsiege auf der Tour geholt zu haben, egalisiert. Während Federer trotz zweier Matchbälle nicht gewann, bestätigte Kyrgios nicht erst mit dem Verwerten seines sechsten Matchballs sein Talent. Erst am Sonntag war der 20-Jährige im Estoril-Endspiel gestanden. Im Wimbledon-Achtelfinale 2014 hatte er Rafael Nadal ausgeschaltet.

Keine Blöße gab sich Nadal, der Spanier strebt in Madrid den Titel-Hattrick an. Der Weltranglisten-Vierte setzte sich bei seinem ersten Auftritt in der „Caja Magica“ gegen den US-Amerikaner Steve Johnson 6:4,6:3 durch und steht damit im Achtelfinale. Erst am späteren Abend trafen der Schotte Andy Murray und der Deutsche Philipp Kohlschreiber aufeinander. Die beiden waren sich erst am Montag im München-Finale gegenübergestanden, als Murray mit 7:6 im dritten Satz siegte.

Bei den Damen kamen die Topstars Serena Williams und Maria Scharapowa noch mit einem blauen Auge davon, beide standen erst nach engen Dreisatzmatches im Viertelfinale. Williams hatte gegen die Weißrussin Viktoria Asarenka drei Matchbälle abzuwehren, Scharapowa setzte sich gegen die Französin Caroline Garcia 6:2,4:6,7:5 durch.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Gegen Asarenka vergab Williams in einer Neuauflage des 2010er-Finales zunächst einen Matchball, kassierte danach ein Break und sah sich bei 5:6 und 0:40 als Rückschlägerin den Matchbällen gegenüber. Zwei wehrte die US-Amerikanerin ab, danach verhalf ihr die Weißrussin - sie hatte das Tiebreak des ersten Satzes nach 5:1-Führung noch verloren - mit drei Doppelfehlern zum Rebreak. Das entscheidende Tiebreak gewann Williams nach einer Gesamtspielzeit von 2:43 Stunden 7:6(5),3:6,7:6(1).


Kommentieren