Katastrophen und Niedrigzinsen belasteten Munich Re

München (APA/dpa) - Stürme und weiter gesunkene Zinsen haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re (Münchener Rück) zum Jahresstart eine...

München (APA/dpa) - Stürme und weiter gesunkene Zinsen haben dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re (Münchener Rück) zum Jahresstart einen Gewinnrückgang eingebrockt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sackte der Gewinn im ersten Quartal 2015 um fast 16 Prozent auf 790 Mio. Euro ab, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

Das war jedoch mehr als von Analysten erwartet. Finanzvorstand Jörg Schneider sieht den Konzern auf Kurs, im Gesamtjahr wie geplant einen Gewinn von 2,5 bis 3,0 Mrd. Euro zu erreichen. Die Niedrigzinsen und ein Preiskampf in der Rückversicherung drücken dabei aufs Ergebnis. 2014 hatte die Munich Re noch 3,2 Mrd. Euro verdient.

Den schwersten Schaden in der Quartalsbilanz hinterließ im ersten Quartal Sturm „Niklas“, der Ende März über Europa fegte. Die Folgen kosten die Munich Re und ihre Erstversicherungstochter Ergo zusammen voraussichtlich 57 Mio. Euro. Hinzu kam Zyklon „Pam“ im Südpazifik mit 30 Mio. Euro. Größter von Menschen verursachter Schaden war den Angaben zufolge ein Brand in einer Raffinerie in den USA, der bei den Münchnern mit 35 Mio. Euro zu Buche schlug.

~ ISIN DE0008430026 WEB http://www.munichre.com/ ~ APA069 2015-05-07/08:48

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