10-Jahresrendite in Eurozone steigen weiter - Lettland stabil

Brüssel (APA) - Die 10-Jahresrenditen in der Eurozone sind nach den Tiefstwerten vor zweieinhalb Wochen wieder klar im Steigen. Die Werte wu...

Brüssel (APA) - Die 10-Jahresrenditen in der Eurozone sind nach den Tiefstwerten vor zweieinhalb Wochen wieder klar im Steigen. Die Werte wurden für praktisch alle Staaten der Währungsunion für die Refinanzierung teurer. Ausnahme ist Lettland, das stabil blieb.

Deutschland notierte Donnerstagvormittag bei 0,642 Prozent - gegenüber 0,069 Prozent vor 20 Tagen. Finnland stieg in dieser Zeit von 0,186 auf 0,764 Prozent, Österreich verteuerte sich von 0,191 auf 0,78 Prozent, die Niederlande mussten einen Anstieg von 0,219 auf 0,823 Prozent hinnehmen.

Dann folgen Belgien (von 0,359 auf 0,941 Prozent), Frankreich (von 0,357 auf 0,954 Prozent), Lettland blieb mit 0,599 Prozent unverändert, Litauen stieg von 0,8 auf 0,9 Prozent, Irland von 0,688 auf 1,368 Prozent, Slowenien von 1,101 auf 1,644 Prozent, Spanien von 1,427 auf 1,896 Prozent, Italien von 1,458 auf 1,91 Prozent und Portugal von 1,987 auf 2,579 Prozent.

Auch das Sorgenkind Griechenland musste nach einer kurzfristigen Verbilligung nun wieder eine Erhöhung verzeichnen. Lagen die Renditen für Athen vor 20 Tagen noch bei 12,857 Prozent, fielen sie bis Montag dieser Woche auf 10,686 Prozent, stiegen aber unterdessen wieder klar an und erreichten 11,232 Prozent. Die Lage für Griechenland ist auch wegen der anhaltenden Streiterei mit dem Rest der Eurozone über eine Vereinbarung für Reformen beeinträchtigt. Eine solche Vereinbarung ist notwendig, damit Athen wieder Geld erhalten kann, andernfalls droht der Bankrott.

Keine täglichen Werte lagen von Estland, Luxemburg, Slowakei, Zypern und Malta vor.


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