Mit Alleinstellungsmerkmal bei Gästen punkten

Die Bergbahn Pillersee starten mit dem Jakobskreuz in die zweite Sommersaison. Kooperationen sollen die Bekanntheit steigern.

© Verena Hofer

Von Verena Hofer

St. Jakob i. H. –Obwohl der Sommer noch auf sich warten lässt, starten die Bergbahn Pillersee morgen Samstag in die neue Saison. Grund dafür ist das 29,6 Meter hohe Jakobskreuz auf der Buchensteinwand. Seit der Eröffnung Ende Juli im vergangenen Jahr hat das Kreuz 32.000 Besucher angezogen. Heuer werden mehr als 50.000 Gäste erwartet. Kooperationen mit Partnerbetrieben sollen zu mehr Bekanntheit verhelfen. Die neuen Ideen wurden gestern bei einer Pressekonferenz in St. Jakob vorgestellt.

Geöffnet haben die Bergbahnen vom Muttertagswochenende bis zum Nationalfeiertag am 26. Oktober. „Mit 280 Betriebstagen haben wir alles ausgereizt“, erklärt Geschäftsführer Manfred Bader und ergänzt, dass in der restlichen Zeit Adaptierungen stattfinden. Das begehbare Kreuz hat ein Alleinstellungsmerkmal und ist für Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Günther ein Kraftplatz: „Das Kreuz wird uns das Überleben bringen, denn die Zukunft ist nicht rosig.“ Günther spricht dabei die Rolle der Bergbahn Pillersee an, die von den großen Skigebieten Steinplatte (Waidring) und dem Skicircus (Fieberbrunn) umgeben sind. Das Kreuz soll 90 Prozent der Gäste im Sommer und 10 Prozent im Winter anlocken.

Wie vielfältig das markante Aushängeschild der Region genutzt wird, zeigt sich an den Buchungen. Firmen nutzen den besonderen Platz für Seminare, zwei Hochzeiten haben schon stattgefunden. Absagen wurden kuriosen Ideen erteilt – ein Auto auf dem Dach des Kreuzes kam beispielsweise nicht infrage. Die fünf Jahre der intensiven Planungen bis zur Umsetzung haben sich aber ausgezahlt, sind sich die Beteiligten sicher:. „Uns ist etwas gelungen, das sehr wertvoll für unseren Betrieb, aber auch für die Region ist“, erklärt Bader den Bau des Kreuzes.

Über die Landesgrenzen hinaus hat Ideengeber Toni Wurzrainer einen Partnerbetrieb gesucht. Fündig wurde man in Kopfing (Oberösterreich). Dort ist der erste Baumkronenweg mit dazugehörigem Hotel entstanden. Eine Miniatur ist im Eingangsbereich des Jakobskreuzes zu finden. „Wir haben idente Zielgruppe“, erklärt Wurzrainer die Zusammenarbeit. Mit einem über zwei Meter großen Kreuz wird dort Werbung gemacht. Aber auch in der Region werden die Synergien genutzt – gegenseitig wird in Foldern geworben. Mit dabei sind der Triassicpark auf der Steinplatte, aber auch das Familienland in St. Jakob. Der heurige Sommer beginnt mit der Ausstellungseröffnung, wo Intarsien- und Mineralbilder gezeigt werden. Als Premium Partner konnte BMW Unterberger in St. Johann gewonnen werden.

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