Neues Gewaltpräventionsprogramm „Wrestling goes School“ in Eisenstadt

Eisenstadt (APA) - In der Volksschule Eisenstadt ist heute, Donnerstag, ein neues Gewaltpräventionsprogramm präsentiert worden. Unter dem Ti...

Eisenstadt (APA) - In der Volksschule Eisenstadt ist heute, Donnerstag, ein neues Gewaltpräventionsprogramm präsentiert worden. Unter dem Titel „Wrestling Goes School“ wird der Ringersport in der Nachmittagsbetreuung u.a. auch zur sozialen Integration eingesetzt. Die ersten Trainings haben bereits im Februar begonnen und zeigen erste Erfolge, berichtete Ringertrainer Marco Schindler.

„Nach einer kurzen Vorstellung des Sports und der Grundregeln haben wir uns spielerisch an das Ringen herangetastet. Bereits im Laufe des ersten Trainings hat sich gezeigt, dass aggressive Kinder ruhiger wurden und sich im Klassenverband ein sportlicher Teamgeist entwickeln konnte“, erzählte der Trainer.

Für Stadtchef Thomas Steiner (ÖVP) stelle das Projekt eine eindeutige Win-Win-Situation dar, teilte er in einer Aussendung mit. „Einerseits können wir den Kindern in der Volksschule ein Programm bieten, das nicht nur zum Abbau von Aggressionen und zur Gewaltprävention beisteuert, sondern auch sportlichen Ehrgeiz und Teamgeist entwickelt und darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zur sozialen Integration leistet. Anderseits kann davon wiederum der Ringersport profitieren und Nachwuchstalente entdecken, die so vielleicht niemals zum Sport gekommen wären.“

Für das Projekt wurden spezielle Ringermatten gekauft, auf denen trainiert wird. Sowohl die Stadtgemeinde als auch die Sportunion Burgenland unterstützen das Projekt „Wrestling Goes School“, das Schindler im Rahmen des Vereins UNION action4kids umsetzt. Laut dem Trainer und Projektleiter soll es auch anderen Schulen ermöglicht werden, das Projekt ebenfalls umzusetzen. „Letztendlich soll es gelingen, im Rahmen von Schulveranstaltungen verschiedene Schulwettkämpfe regional und überregional durchzuführen“, sagte Schindler.


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