„Kammerflat“ im Stadttheater

München – An den Münchner Kammerspielen wird wenig so bleiben, wie es war. Multiple Theaterprojekte, Stücke als „Work in progress“, nur kurz...

München –An den Münchner Kammerspielen wird wenig so bleiben, wie es war. Multiple Theaterprojekte, Stücke als „Work in progress“, nur kurze Zeit zu sehende Blitz-Gastspiele, Roman-Dramatisierungen, eine enge Zusammenarbeit mit freien Theatergruppen und sogar Mini-Opern – all das soll man künftig an dem traditionsreichen Stadttheater unter dem neuen Intendanten Matthias Lilienthal erleben können. Das Haus werde noch internationaler und jünger, sagte Lilienthal am Donnerstag bei der Präsentation seiner ersten Spielzeit 2015/2016. Für junge Erwachsene soll es für 80 Euro eine „Kammerflat“ geben, für die sie die Münchner Kammerspiele so oft besuchen können, wie sie möchten.

Der 55-jährige Berliner, der bisher u. a. Chefdramaturg an Frank Castorfs Berliner Volksbühne, Programmdirektor des Festivals „Theater der Welt“ und Intendant des Theaters Hebbel am Ufer (HAU) in Berlin war, ist Nachfolger von Johan Simons, der zum Ende der laufenden Saison als künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale wechselt. (APA, dpa)

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