Baureserven in Nußdorf-Debant verbraucht

Der Bedarf an Wohnungen ist groß, doch die Flächen dafür fehlen. Nun handelt der Gemeinderat.

© M. Ortner

Nußdorf-Debant –Die Gemeinde Nußdorf-Debant will Vorsorge dafür treffen, dass junge Bürgerinnen und Bürger im Ort bleiben können, wenn sie von zu Hause ausziehen und sich selbstständig machen. Das soll mit Hilfe des örtlichen Raumordnungskonzeptes geschehen, das heuer für die kommenden zehn Jahre erstellt wird. Der Gemeinderat behandelte das Konzept in seiner jüngsten Sitzung, berichtet Bürgermeister An­dreas Pfurner.

„Alle Flächen, die im letzten Raumordnungskonzept für Wohnbau vorgesehen wurden, sind bereits aufgebraucht“, sagt Pfurner. „Doch wir bekommen ständig Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die eine Wohnung oder einen Baugrund in der Gemeinde suchen. Wenn sie bei uns nichts finden, gehen sie weg.“ Deshalb will der Gemeinderat fünf bis sechs Hektar neue Flächen für den Wohnbau vorsehen – nur, um das Wegziehen der Jungbürger zu verhindern, betont Pfurner. „Unser Ziel ist es nicht, Zuzug von anderen Gemeinden zu erzeugen.“

Die Flächen befinden sich in der Nähe des Interspar-Marktes, aber auch in Debant Süd und am Sonnenhang in Nußdorf. Bevor die Bagger auffahren können, ist allerdings noch in jedem Einzelfall eine Widmung nötig. (co)

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