Oö. Softwareproduzent BMD mit 7,4 Prozent Umsatzplus

Steyr (APA) - Der Business-Softwareproduzent BMD mit der Zentrale in Steyr in Oberösterreich hat 2014/2015 (per Ende März) seinen Umsatz um ...

Steyr (APA) - Der Business-Softwareproduzent BMD mit der Zentrale in Steyr in Oberösterreich hat 2014/2015 (per Ende März) seinen Umsatz um 7,4 Prozent auf 36,4 Mio. Euro gesteigert. Das Unternehmen akquirierte 1.416 Neukunden und hält aktuell bei mehr als 25.000 Firmenkunden und 1.800 Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfer-Kanzleien, wie es in einer Presseinformation am Donnerstag mitteilte.

Die GmbH im Besitz von mehreren Gesellschaftern konnte in allen Erlösbereichen wachsen, wie Geschäftsführer Ferdinand Wieser berichtete. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 35 auf 403. Das Unternehmen betreibt Auslandstöchter in Deutschland, der Schweiz, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Wieser ein Wachstum von mindestens 6,5 Prozent.

Für das Thema Kassenrichtlinie neu sieht sich das Unternehmen gerüstet. Als Vertreter einer der größten Anbieter werde es BMD keine Probleme machen, neue Sicherheitsrichtlinien in seinen Systemen zu verankern. In Österreich gebe es eine Vielzahl von kleinen Anbietern und veralteten Lösungen. Zudem stünden viele Kassensysteme nicht mehr unter Wartung. Somit seien viele Firmen gezwungen, sich neue Lösungen anzuschaffen. Allerdings: Die aktuelle Kassenrichtlinie, die ab 2010 intensiv diskutiert wurde, Ende 2012 in Kraft getreten ist und erst seit 2014 effektiv kontrolliert wird, sei ein Beispiel dafür, wie lange eine derartige Einführung dauert. „Für die Steuerreform bedeutet dies aber, dass eine rasche Gegenfinanzierung unrealistisch ist“, stellte BMD fest.


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