„Die große Chance der Chöre“ - Acht Chöre singen um 25.000 Euro

Wien (APA) - Die ORF-Show „Die große Chance der Chöre“ geht am Freitag (20.15 Uhr, ORF eins) ins Finale. Acht Gesangsformationen haben es in...

Wien (APA) - Die ORF-Show „Die große Chance der Chöre“ geht am Freitag (20.15 Uhr, ORF eins) ins Finale. Acht Gesangsformationen haben es in die Schlussrunde geschafft und dort die Chance, 25.000 Euro zu gewinnen. Die Entscheidung, welcher der schrägste, lustigste, unterhaltsamste bzw. beste Chor des Landes ist, trifft das TV-Publikum per Televoting.

Für den ORF ist der „Große Chance“-Spin-off schon jetzt ein veritabler Publikumserfolg, mit dem nicht jeder gerechnet hatte: Die als Überbrückung zwischen österreichischer Song Contest-Vorausscheidung und Eurovision Song Contest geplante Show erreichte zuletzt über 600.000 Zuschauer und lockte damit sogar mehr Seher an als zuvor die Shows zur nationalen Song Contest-Vorausscheidung.

„Es ist das Älteste auf der Welt, wenn sich mehrere Leute zusammensetzen, um miteinander zu singen - und ein sehr berührendes Mittel, um positive Energie zu stiften. So pathetisch das jetzt klingen mag: Die Sprache der Musik versteht jeder“, erklärte Vocal-Coach Monika Ballwein in der jüngsten Ausgabe der Programmzeitschrift „tv-media“ den Erfolg der Show.

Ballwein ist Leiterin des Volunteer Chors, der es unter die acht Finalisten geschafft hat. Rund 40 Freiwillige aus neun Nationen, die beim Song Contest mithelfen, bilden den Chor, der zu den Überraschungen des Wettbewerbs zählt. Im Finale wollen die Volunteers unter anderem ein Medley aus bisherigen Song Contest-Hits zum Besten geben, „Gas geben und mit Herz und Leidenschaft die Ziellinie anvisieren“. Neben den „Voices of Volunteers“ stehen der BORG Gastein Chor, Die Echten, Calypso, die mit ihrem Lied „Österreich zu Tränen rühren“ wollen, die Massive Beats Crew, Chilli da Mur, der HIB.art.chor und Piccanto im Finale.

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In einer ersten Runde treten die Chöre in sogenannten Battles gegeneinander an. Diese sollen freilich mehr das Miteinander betonen, wie die Chilli da Mur-Mitglieder erklären: „Das Besondere daran ist, dass wir auch einige Passagen gemeinsam mit den Mädeln von der Massive Beats Crew singen. Das heißt, wir sind an manchen Stellen sechs Sängerinnen und drei Beatboxer, was sehr cool und neu für uns ist.“ Auch beim Volunteer Chor sieht man die „Battlegegner eher als Duettpartner“.

Das Fernsehpublikum entscheidet schließlich per Speedvoting über die jeweiligen Gewinner der vier Paarungen. Die Jury um Larissa Marolt, Birgit Sarata, Ramesh Nair und Oliver Pocher, die punkto Fachkompetenz nach Meinung von TV-Kritikern bisher eher zu den Schwachstellen des Formats gehörte, vergibt darüber hinaus noch eine „Wildcard“. Danach gibt es für die fünf verbliebenen Chöre die Chance, das Publikum vor den TV-Schirmen noch einmal mit einer zweiten Performance zu beeindrucken. Dieses wählt per Televoting den Sieger aus, auf den 25.000 Euro warten.

~ WEB http://orf.at ~ APA363 2015-05-07/13:39


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