Zentrale Ergebnisse der Studie zu Deutschland und den USA

Berlin (APA/dpa) - Das Pew Forschungszentrum und die Bertelsmann Foundation haben am Donnerstag eine Studie zum deutsch-amerikanischen Verhä...

Berlin (APA/dpa) - Das Pew Forschungszentrum und die Bertelsmann Foundation haben am Donnerstag eine Studie zum deutsch-amerikanischen Verhältnis vorgestellt. Einige zentrale Ergebnisse:

- VERHÄLTNIS GENERELL: 62% der Deutschen sehen die USA als verlässlichen Partner, 72% der Amerikaner haben Vertrauen zu Deutschland.

- RUSSLAND: 59% der Amerikaner sagen, der Kurs der EU gegenüber Russland sei zu weich. 62 Prozent der Deutschen finden aktuelle Maßnahmen wie Sanktionen „zu hart“ (18%) oder „gerade richtig“ (44%). Dennoch hält eine Mehrheit (57%) der Deutschen das Verhältnis zu den USA für wichtiger als das Verhältnis zu Russland. In Ostdeutschland sind es allerdings nur 44%.

- TTIP: Nur 41 Prozent der Deutschen sagen, das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sei gut für Deutschland. In den USA unterstützt die Hälfte der Öffentlichkeit TTIP. Allerdings hat sowohl in den USA als auch in Deutschland ein großer Teil der Befragten dazu keine Meinung (oder hat noch nie von TTIP gehört).

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- INTERNATIONALE VERANTWORTUNG: 57% der Amerikaner und 54% der Deutschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren sagen, ihre Länder sollten sich lieber auf ihre eigenen Probleme konzentrieren.

- DEUTSCHLANDS ROLLE: In den USA meinen 54%, Berlin sollte eine aktivere militärische Rolle zur Sicherung des weltweiten Friedens und der Stabilität spielen. In Deutschland sagen das nur 25 Prozent.

- GESCHICHTE: Was waren für sie die prägendsten Ereignisse in der deutsch-amerikanischen Geschichte? USA (47%): Zweiter Weltkrieg und Holocaust. Deutschland (34%): der Fall der Berliner Mauer.


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