Kundl sitzt im Keller fest

Nach der 1:3-Pleite gegen Wattens II bangt der Ex-Westligist um den Ligaerhalt. Die Reichenau siegte im Titelkampf erneut in der Nachspielzeit.

© www.muehlanger.at

Von Thomas Mair

Innsbruck –Nachdem Reutte unter der Woche das Nachtragsspiel gegen Schlusslicht Zirl gewann, rutschte Kundl wieder auf einen Abstiegsplatz in der UPC Tirol Liga. Umso größer war die Bedeutung des gestrigen Heimspiels gegen Wattens II. Die Truppe von Trainer Paul Handle war dem Druck aber nicht gewachsen, verlor mit 1:3 und sitzt weiter im Keller fest. „Wir hatten einfach zu viele Totalausfälle“, sprach Handle von einer ganz schwachen Leistung seiner Elf. Ans Aufgeben denkt in Kundl aber niemand. „Wir sind schon das ganze Frühjahr zum Siegen verdammt. Es helfen uns nur mehr Dreier“, so Handle abschließend.

Zumindest konnten ihnen die Außerferner nicht davoneilen, obwohl sie bei der Reichenau sogar bis drei Minuten vor Schluss mit 2:1 führten. Der Titelkandidat zündete zum wiederholten Mal in der Schlussphase den Turbo, erzielte noch zwei Treffer und entschied die Partie mit 3:2 für sich. Die Innsbrucker schlossen mit dem Erfolg bis auf einen Punkt zu Tabellenführer Fügen auf, der in Matrei 0:0 remisierte. Dabei hatten die Zillertaler Glück, dass der Matreier Patrick Knoflach, der zu Westligist Schwaz wechseln wird, in der Schlussminute vom Elfmeterpunkt scheiterte.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte