Großbritannien-Wahl - Die sechs bizarrsten Momente im Wahlkampf

London (APA/dpa) - Nicht immer geht es im Kampf um Wählerstimmen seriös und staatstragend zu - in den vergangenen Wochen gab es in Großbrita...

London (APA/dpa) - Nicht immer geht es im Kampf um Wählerstimmen seriös und staatstragend zu - in den vergangenen Wochen gab es in Großbritannien auch Anlässe zum Lachen oder Kopfschütteln. Eine Auswahl:

1. Skurrile Lesestunde: Eine Volksschülerin tut während David Camerons Besuch an ihrer Schule das, wonach wohl vielen zumute war. Sie schlägt entnervt den Kopf auf die Tischplatte und brockt dem Premier damit eines der unglücklichsten Fotos des Wahlkampfs ein.

2. Auch mit Unterstützung des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson lief es für Cameron nicht viel besser: Die beiden brauchten in einer Kindertagesstätte fast zehn Minuten für ein Kinderpuzzle, die Betreuerin griff helfend ein.

3. UKIP-Kandidat Robert Blay droht, seinen konservativen Kontrahenten Ranil Jayawardena eigenhändig zu erschießen, sollte der es jemals in die Downing Street schaffen - dummerweise vor laufender Kamera.

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4. Labour-Chef Ed Miliband beißt in ein Schinkensandwich und sichert sich mit dem recht unansehnlichen Fotoergebnis nicht nur Spott von der Presse, sondern auch den hämischen Twitter-Hashtag #edeats - Ed isst.

5. Nick Clegg gibt sich volksnah und lässt sich im Endspurt des Wahlkampfs auf ein Bowlingspiel ein. Blöd nur, dass er diesen Sport so gar nicht beherrscht und dabei ordentlich an den Pins vorbei haut.

6. So schnell kann es gehen: Eben noch als Tölpel verschrien, wird Ed Miliband plötzlich zum Sexsymbol der „Milifans“, einer Gruppe vorrangig weiblicher Unterstützer, die sein Konterfei in allerlei Fotos von Superhelden und Stars hineinschneiden und dem Labour-Chef so zu einem skurrilen Online-Hype verhelfen.


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