Estlands Präsident erinnert an Schicksal Osteuropas nach Kriegsende

Tallinn (APA/dpa) - 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves an das Schicksal Osteuropas n...

Tallinn (APA/dpa) - 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves an das Schicksal Osteuropas nach der deutschen Kapitulation erinnert. „Der blutige Sieg über den Nationalsozialismus beendete den Krieg und brachte Freiheit für viele Völker und Länder, aber nicht für alle“, so Ilves am Donnerstag vor seiner Abreise zu einer Gedenkveranstaltung auf der Westerplatte in Polen.

Estland, Lettland und Litauen waren im Zweiten Weltkrieg zunächst von der Sowjetunion und dann von Deutschland besetzt worden. Im geheimen Zusatzprotokoll des deutsch-sowjetischen Paktes hatten die beiden Großmächte unter den Diktatoren Adolf Hitler und Josef Stalin 1939 ihre Einflusszonen in Mitteleuropa und im Baltikum aufgeteilt. Nach Kriegsende wurden die baltischen Staaten gegen ihren Willen Sowjetrepubliken und erlangten erst 1991 ihre Unabhängigkeit wieder.

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