Prozess um Milliardenstreit zwischen BayernLB und Hypo geht weiter

München/Klagenfurt/Wien (APA/dpa) - Der Milliardenstreit zwischen der BayernLB und ihrer einstigen Tochter Hypo Alpe Adria in Österreich bes...

München/Klagenfurt/Wien (APA/dpa) - Der Milliardenstreit zwischen der BayernLB und ihrer einstigen Tochter Hypo Alpe Adria in Österreich beschäftigt am Freitag (10.00 Uhr) wieder das Landgericht München. Nach gut fünf Monaten Pause wird der Prozess um die Rückzahlung von 2,4 Mrd. Euro fortgesetzt. Zwei Sachverständige sind geladen.

Die BayernLB wartet seit mehr als zwei Jahren vergeblich auf die Rückzahlung der Milliarden, die sie der österreichischen Bank einst gewährt hatte. Der Prozess zieht sich wegen der komplexen Materie aber schon seit mehr als einem Jahr hin.

Österreich hatte die marode Hypo Alpe Adria im Jahr 2009 nach Milliardenverlusten von der BayernLB zurückgenommen und erst verstaatlicht und schließlich abgewickelt. Auch deren Bad Bank namens Heta legte Österreich vor zwei Monaten auf Eis und sorgte damit für Empörung in Deutschland, da etliche deutsche Banken seitdem um viel Geld bangen müssen. Betroffen sind unter anderem die Commerzbank, die Hypo Real Estate, die Hypovereinsbank und auch die Versicherer Munich Re und Allianz.

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