Klug reiste mit Dienstwagen privat auch nach Südtirol

Die Fahrt von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) mit Dienstwagen und Chauffeur nach Frankreich – die TT berichtete – war offenbar kein ...

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ).
© APA/ROLAND SCHLAGER

Die Fahrt von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) mit Dienstwagen und Chauffeur nach Frankreich – die TT berichtete – war offenbar kein Einzelfall. In der Online-Ausgabe der Kronen Zeitung bestätigt Klug, dass er sich von Innsbruck aus auch zu Verwandten nach Südtirol habe bringen lassen. Es wären „nur 40 Minuten Fahrt von Innsbruck nach Bozen“ gewesen, sagte Klug.

„Ja, ich war mit dem Dienstwagen auch in Südtirol. Nach einer Kommandoübergabe in Tirol, bei der ich heuer dienstlich anwesend sein musste, war‘s nach Graz kein großer Umweg“, bestätigte Klug gegenüber der Krone. Es wären „nur 40 Minuten Fahrt von Innsbruck nach Bozen“ gewesen.

Vorwürfe von Mitarbeitern seines Ressorts, dass der Kraftfahrer des Ministers mit dem Dienstwagen mehrmals nach Udine bestellt worden sei, um ihn dort abzuholen, weist Klug jedoch zurück. „Das hat in der Realität nicht stattgefunden. Das ist hundertprozentig auszuschließen“, betonte Klug. Zum Faktum, dass ein Fahrbefehl des Minister-Autos nach Udine existiere, stellt Klug klar: „Da wurden für eine meiner Fahrten alle denkbaren Optionen reingeschrieben.“ Der Fahrbefehl sei storniert worden, ohne Privatfahrt. (APA/TT)

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