Nepal-Erdbeben - Beamte und Polizisten müssen in Zelten arbeiten

Kathmandu (APA/dpa) - Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal arbeiten Tausende Beamte noch in Zelten. Unter ihnen ist ausg...

Kathmandu (APA/dpa) - Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal arbeiten Tausende Beamte noch in Zelten. Unter ihnen ist ausgerechnet die Katastropheneinsatztruppe der Polizei, deren Gebäude in der Hauptstadt Kathmandu teilweise in sich zusammenfiel. Die Zahl der Toten stieg am Freitag auf mehr als 7.900, darunter 7.800 in Nepal.

Nicht benutzbar sind nach Angaben der zuständigen Behörden derzeit ein Teil des Präsidentenpalastes, die Nationalbibliothek, der Gerichtshof, die Zentralbank, das Finanzamt und das Verteidigungsministerium. Die Bevölkerung und Hilfsorganisationen hatten die Regierung Nepals immer wieder kritisiert, nicht ausreichend auf Erdbeben vorbereitet gewesen zu sein. Dabei liegt das Land dort, wo sich die Indische in die Eurasische Platte schiebt - und es immer wieder zu Erdbeben kommt. Nur wenige Behörden und Ministerien waren in erdbebensicheren Gebäuden untergebracht. Das Haus der Katastropheneinsatztruppe der Polizei etwa war so alt, dass es unter Denkmalschutz stand.

Rund 25.000 öffentliche Gebäude wurden nach Angaben des Innenministeriums zerstört oder beschädigt. Fünf der 64 öffentlichen Krankenhäuser gelten als einsturzgefährdet. Bei dem Beben brach auch eine Wand des Zentralgefängnisses zusammen. 17 Menschen kamen dabei nach offiziellen Angaben ums Leben.

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