Baxter-Abspaltung Baxalta investiert in Krems 138 Mio. Euro

Krems (APA) - Der internationale Pharma- und Biotechriese Baxter wird unter neuem Namen Baxalta in den kommenden drei Jahren 138 Mio. Euro i...

Krems (APA) - Der internationale Pharma- und Biotechriese Baxter wird unter neuem Namen Baxalta in den kommenden drei Jahren 138 Mio. Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Produktionsstandorts Krems investieren. Ab 2018 soll ein Arzneimittel zur Blutgerinnung erzeugt werden, berichtete die Wirtschaftsagentur ecoplus am Freitag.

Der Pharmakonzern steht vor der Teilung in zwei getrennte börsennotierte Unternehmen, eines für seine Medical Products und eines für seinen BioScience-Geschäftsbereich. Die Biotech-Sparte trägt den Namen Baxalta. Die niederösterreichischen Standorte Krems und Orth/Donau gehören vollständig zum neuen Konzern.

„Wir haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit unserer Produktionsstätte in Krems gemacht“, begründete Michael Heinrich von Baxalta die Entscheidung. Erst im vergangenen November war eine langfristige Forschungskooperation mit der IMC Fachhochschule Krems geschlossen worden.

Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) sieht die Investitionen des Pharmakonzerns als „Bestätigung, dass wir uns als international anerkannter Wirtschafts- und Forschungsstandort etabliert haben“. Positiv sei zudem, dass etwa 100 neue Arbeitsplätze geschaffen würden. Der Standort Krems habe sich als internationales Zentrum für Gesundheitstechnologien etabliert, fügte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) hinzu.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

TT ePaper

Die Baxter AG und die Baxter Innovations GmbH werden ab Mitte des Jahres unter dem neuen Namen Baxalta firmieren. Nach Abschluss der Abspaltung wird neben Baxter auch Baxalta an der New Yorker Börse gehandelt werden. Der Konzern hat in Österreich rund 4.000 Mitarbeiter.


Kommentieren