LH Platter: An Natura 2000 führt kein Weg vorbei

Innsbruck – Trotz der teils massiven Kritik aus Osttirol und der Wirtschaft führt an einer zusätzlichen Ausweisung von Natura-2000-Gebieten ...

Innsbruck –Trotz der teils massiven Kritik aus Osttirol und der Wirtschaft führt an einer zusätzlichen Ausweisung von Natura-2000-Gebieten in Osttirol und im Tiroler Oberland kein Weg vorbei, erklärt LH Günther Platter: „Mir ist wichtig, dass wir in Tirol bei der Nominierung der Gebiete nicht durch die EU fremdbestimmt werden. Das würde aber drohen, wenn wir nicht handeln, weil bereits ein Mahnverfahren der EU gegen Österreich läuft.“ Die Landesregierung hab­e aber immer betont, die Nominierungen nur im Einvernehmen mit den betroffenen Grundeigentümern vorzunehmen.

Was die Unschärfen im Zusammenhang mit den Gebietsabgrenzungen betrifft, stellt Platter Nachbesserungen in Aussicht. Im Fall der Isel habe sich gezeigt, dass der schützenswerte Flusslauf samt Ufergebiet, der zur Gänze öffentliches Wassergut ist, in der Natur nicht überall mit dem Kataster übereinstimmt. „Selbstverständlich werden diese Abweichungen bereinigt.“

Danach werde der Nominierungsprozess in Gang gesetzt, kündigt der Landeshauptmann an. „Sobald alle nominierten Gebiete feststehen, werden wir diese Liste der EU übermitteln. Die Zuordnung zur nationalen Schutzgebietskategorie erfolgt nach Einigung mit der EU.“ (pn)

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